FUSSBALL Verbandsligist zieht Turnier in Darmstadt vor / Gastgeber Germania Ober-Roden peilt 23. Titel an

Rödermark-Cup erstmals ohne Viktoria Urberach

Rödermark – Rekordsieger 1. FC Germania Ober-Roden, der 22 Mal Platz eins belegte, ist vom morgigen Donnerstag an bis zum 21. Juli Ausrichter der 43. Auflage des Rödermark-Fußball-Turnieres.

Genau genommen sind es zwei Turniere: Neben der Hauptveranstaltung mit Verbands- und Gruppenliga-Teams gibt es zum zweiten Mal auch einen Kreisliga-Cup.

Seit 2017 nehmen an dem Turnier auch Mannschaften außerhalb Rödermarks teil. Diesmal sind es neben den Verbandsligisten Germania und TS Ober-Roden die Gruppenligisten SG Nieder-Roden und SC Hassia Dieburg. Im Auftaktspiel stehen sich morgen Gastgeber Germania und Gruppenliga-Aufsteiger SC Hassia Dieburg gegenüber.

Die Verbandsliga-Mannschaft von Viktoria Urberach fehlt erstmals bei dem seit 1977 ausgetragenen Turnier. Sie trifft vom 14. bis 20. Juli beim Merck-Cup von Rot-Weiß Darmstadt unter anderem auf die Hessenligisten Hessen Dreieich und Viktoria Griesheim. Das Turnier habe für die Urberacher den „größeren sportlichen Anreiz“, sagt Viktoria-Sprecher Thomas Weiland.

Die zweite Mannschaft der Viktoria (A-Liga) ist beim zweiten Kreisliga-Cup indes dabei. A-Liga-Aufsteiger KSV Urberach und nach zweijähriger Pause auch wieder C-Ligist TG Ober-Roden schicken ihre ersten Teams ins Rennen. Außerdem spielen die Reserven der Germania (Kreisoberliga), die die Premiere 2018 gewann, und der Turnerschaft (A-Liga) mit.

„Das Turnier ist wie immer ein guter Test für die Punktrunde. Unter anderem weil wir Gastgeber sind, wäre es aber auch schön, wenn wir den Cup holen würden“, sagt Germania-Präsident Norbert Rink. Das Team von Trainer Adi Akinwale hatte letztmals 2017, ebenfalls als Gastgeber, das Turnier gewonnen. Die SG Nieder-Roden war bereits 2018 beim Rödermark-Turnier mit dabei, für Kreispokalsieger Hassia Dieburg ist es die Premiere. „Das Turnier ist ein guter Test und eine Herausforderung“, sagt Hassia-Trainer Wolfgang Kern vor den Duellen mit den Verbands- und Gruppenligateams. Man wolle sich bei der Premiere gut verkaufen.

Gespielt wird nach dem Modus „Jeder gegen jeden“. Der Spannung täte es sicher gut, wenn vor dem letzten Turnierspiel am 21. Juni zwischen der Germania und Titelverteidiger Turnerschaft beide Mannschaften noch Chancen auf den Turniersieg haben würden. Die TS steigt am Freitag mit dem Spiel gegen die SG Nieder-Roden ins Turnier ein. Gegen eine Titelverteidigung hätte TS-Trainer Bastian Neumann nichts einzuwenden, sagt aber: „Der Fokus liegt für uns auf dem ersten Verbandsliga-Spieltag in Unter-Abtsteinach. Wir wollen einen guten Start in der Liga hinlegen, dem wird alles untergeordnet.“

Am Donnerstag 11. Juli, spielen: Germania Ober-Roden II - Viktoria Urberach II (17.30 Uhr, Kreisliga-Cup), Germania Ober-Roden - Hassia Dieburg (19.30 Uhr) - Freitag, 12. Juli: KSV Urberach - TS Ober-Roden II (Kreisliga-Cup), TS Ober-Roden - SG Nieder-Roden (19.30 Uhr) - Samstag 13. Juli: Germania Ober-Roden II - TG Ober-Roden (15 Uhr, Kreisliga-Cup), TS Ober-Roden II - Viktoria Urberach II (17 Uhr, Kreisliga-Cup) - Sonntag, 14. Juli: TG Ober-Roden - KSV Urberach (15 Uhr, Kreisliga-Cup), Germania Ober-Roden - SG Nieder-Roden (17 Uhr) - Donnerstag, 18. Juli: Viktoria Urberach II - TG Ober-Roden (19 Uhr, Kreisliga-Cup) - Freitag, 19. Juli: Germania Ober-Roden II - KSV Urberach (17.45 Uhr, Kreisliga-Cup), Hassia Dieburg - TS Ober-Roden (19.30 Uhr) - Samstag, 20. Juli: TG Ober-Roden - TS Ober-Roden II (15 Uhr, Kreisliga-Cup), KSV Urberach - Viktoria Urberach II (17 Uhr, Kreisliga-Cup) - So., 21. Juli:Germania Ober-Roden II - TS Ober-Roden II (12 Uhr, Kreisliga-Cup), Hassia Dieburg - SG Nieder-Roden (14 Uhr), Germania Ober-Roden - TS Ober-Roden (16 Uhr) ey

Quelle: op-online.de

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