HSG Nieder-Roden

Rote Karte für Rhein schmerzt sehr - 28:29

Baunatal (leo) ‐ Drittes Spiel, dritte Niederlage. Die Handballer der HSG Nieder-Roden verloren das Hessenderby der 3. Liga bei Eintracht Baunatal mit 28:29 (12:16) und warten damit weiter auf den ersten Punktgewinn. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat kämpferisch alles gegeben. Wir waren auf jeden Fall auf Augenhöhe, hätten den Sieg verdient gehabt“, meinte HSG-Trainer Alexander Hauptmann.

Doch eine umstrittene Entscheidung der Schiedsrichter brachte die Rodgauer aus dem Konzept. In der 44. Minute kam HSG-Schlussmann Marco Rhein aus seinem Tor, um einen langen Ball der Baunataler zu klären. Rhein kam aber zu spät, wich Baunatals heranstürmenden Horn gerade noch aus. Der aber traf Rhein mit der Hand im Gesicht - und beide Spieler sahen die Rote Karte. Bei einer Körperberührung des Gegners hätte Rhein, der bis dahin überragend gehalten hatte, Rot sehen müssen - diese fand aber nicht statt. „Der Ausfall von Marco hat uns sicherlich deutlich mehr geschmerzt, als Baunatal der Ausfall seines zweiten Linksaußens“, sagte Hauptmann.

Die Nieder-Rodener hatten wieder sehr stark begonnen, gingen vor rund 450 Zuschauern mit 7:3 in Führung. Schnell aber glich Baunatal zum 8:8 aus und warf bis zum Seitenwechsel einen Vier-Tore-Vorsprung heraus. Nach dem Seitenwechsel kämpfte sich die HSG trotz deutlichem Rückstand immer wieder heran. Beim Stand von 29:28 hatten die Gäste noch zweimal Ballbesitz. Zunächst warf Daniel Kegelmann aus zu kurzem Winkel auf das Eintracht-Tor, dann hatte zehn Sekunden vor Spielende keiner den Mut, sich entscheidend durchzusetzen. Ein Manko der HSG war wieder die Siebenmeterausbeute: Alle drei Strafwürfe wurden vergeben.

Spielfilm: 3:7, 7:7, 8:10, 9:11, 11:11, 12:12, 16:12 - 18:18, 22:18, 25:21, 27:22, 27:26

Zeitstrafen: 6:5 - 7m:2/3 - 0/3 - Rote Karte:M. Rhein (44./Nieder-Roden), Horn (44./Baunatal)

HSG Nieder-Roden:M. Rhein, J. Rhein; Seitel (4), Kegelmann (3), Schmid (7), Weidinger (3), Etzel, Prinz (4), Breiler, Lang, Kaiser (4), Rinschen, Keller (3), Christoffel

Quelle: op-online.de

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