Fußball-Hessenliga

Rücktritte nach Urberacher Sieg

Offenbach - Sportlich sendete Fußball-Hessenligist Viktoria Urberach am Mittwochabend mit dem 4:1-Sieg gegen den OSC Vellmar ein Lebenszeichen, doch hinter den Kulissen rumort es weiter.

Aufgrund unterschiedlicher Auffassungen im sportlichen Bereich und um einen zeitigen Neuanfang der sportlichen Ausrichtung beim FC Viktoria beginnen zu können, traten Peter Zimmerer (Präsidiumsmitglied Sport) und Teammanager Thomas Dutinè mit sofortiger Wirkung von ihren Ämtern zurück. „Für uns kommt nur die Hessenliga in Frage. Wir werden der Mannschaft bis zum Rundenende aber weiterhin mit Rat und Tat zur Seite stehen“, erklärt Thomas Dutinè.

Unbeeindruckt von dem ganzen Hick-Hack zeigt sich die Mannschaft, auch wenn Spielertrainer Naser Selmanaj hinter dem Erfolg gegen Vellmar eine gewisse Trotzreaktion sieht. „Wir haben ein ganz klares Ziel und das ist der Klassenerhalt“, sagt er. Den kommenden Gegner FSC Lohfelden (Samstag, 15 Uhr, in Urberach) schätzt Selmanaj „einen Tick stärker als Vellmar ein. Die haben auch die spielerischen Mittel, einen Gegner zu beherrschen und einige erfahrene Spieler in ihren Reihen. Wir sind Außenseiter, brauchen uns aber zu Hause vor keinem Gegner zu verstecken. Wir wollen unsere Chance nutzen.“

Zurück in die Erfolgsspur

Gleichzeitig will der Tabellenzweite TGM SV Jügesheim nach zwei Niederlagen im Spitzenspiel gegen den Dritten FSV Fernwald in die Erfolgsspur zurückkehren. „Fernwald besitzt eine Kombination aus stabiler Abwehr und Treffsicherheit in der Offensive“, erklärt Jügesheims Trainer Lars Schmidt. In der vergangenen Saison stellte der FSV mit 30 Gegentoren die beste Defensive der Liga, in dieser Runde scheinen die Jügesheimer in der Abwehr (17 Gegentore) etwas stärker als der FSV (21). Allerdings haben die Mittelhessen schon 31 Tore mehr geschossen. „Wenn wir unsere Tugenden abrufen, sind wir gegen jeden Gegner wettbewerbsfähig“, gibt sich Schmidt „entspannt optimistisch“.

Kickers Offenbach II startete mit zwei Siegen erfolgreich in das Jahr 2013 und will am Samstag (15.00 Uhr) im Heimspiel gegen den SV Wehen Wiesbaden II nachlegen. „Gegen Wehen haben wir schon immer guten Fußball gespielt. Der Gegner legt ebenfalls Wert auf technisch guten Fußball. Das macht dieses Spiel so interessant“, meint Offenbachs Trainer Günter Stiebig. Nachdem die Kickers zuletzt witterungsbedingt nicht trainieren konnten, ordnete Stiebig einen Leistungstest an und zeigte sich angenehm überrascht: „Konditionell sind wir topfit. Jetzt müssen wir sehen, dass wir schnell in den Spielrhythmus kommen. Die Spieler sind ganz heiß, wieder spielen zu dürfen.“

leo

Quelle: op-online.de

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