Salem und Peters sichern 1:0-Sieg in Vellmar

Ober-Roden (leo) ‐ Mit dem 1:0 (1:0)-Sieg im Kellerduell beim OSC Vellmar gab Germania Ober-Roden im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Hessenliga erneut ein Lebenszeichen von sich. Den entscheidenden Treffer erzielte Milad Salem bereits in der elften Minute.

Weil auch der FSV Fernwald (4:1 gegen Rot-Weiss Frankfurt) und der 1. FC Schwalmstadt (4:1 gegen Marburg) gewannen, beträgt der Rückstand auf den Relegationsplatz weiterhin drei, der auf den rettenden 13. Platz sieben Punkte.

„Das war ein reines Kampfspiel, der Platz war sehr eng“, meinte Ober-Rodens Trainer Riccardo Bastias. Und Teamchef Sasan Tabib fügte hinzu: „Der Sieg war letztlich glücklich. Man darf die Mannschaft nach Niederlagen wie in Eschborn nicht runtermachen und so einen Erfolg nicht zu sehr hochjubeln.“

Tore: 0:1 Salem (11.)

Schiedsrichter: Muschik (Rossbach)

Zuschauer: 200

Dei Germania, bei der nach Yüksel Ekiz, Vito Raimondi und Anton Kniller mit Krisztian Szollar (Knieprobleme) ein weiterer Routinier verletzt ausfiel, begann forsch, Horst Russ köpfte bereits nach fünf Minuten an die Latte des Vellmarer Tores. „Da wäre der Torwart nie rangekommen“, sagte Bastias. In der elften Minute erkämpfte sich Zamir Daudi den Ball, bediente Milad Salem und der Germania-Stürmer vollendete zum 1:0. Sasan Tabib sagt über der Torjäger, der mit seiner Spielweise der vielen Dribblings sehr polarisiert: „Ich kann damit leben, wenn er mal den Ball verliert. Er brennt und rackert 90 Minuten. Das zählt.“

Ein Sonderlob verdiente sich auch Torhüter Thorsten Peters, der sich trotz Rückenproblemen über 90 Minuten durchbiss. „Wir haben einige Male die Luft angehalten, als er aus dem Tor musste, um zu klären“, sagte Ricardo Bastias. Denn im zweiten Durchgang drängte Vellmar auf den Ausgleich, Ober-Roden stand meist in der eigenen Hälfte. „Peters war überragend, hat alles entschärft, was auf das Tor kam. Alleine seine Ausstrahlung war sehr wichtig“, zeigte sich Sasan Tabib zufrieden. Stark auch Patrizio Colucci. Der Stürmer musste zum wiederholten Male als rechter Außenverteidiger ran.

Jubel herrschte bei Ober-Roden nicht nur anhand des Ergebnisses, sondern auch über die Auslosung im Dieburger Kreispokal: Im Hessenliga-Derby treffen die Germanen am Dienstag, 11. Mai, im Halbfinale auf Viktoria Urberach. Im Endspiel erwartet den Sieger der Partie TSV Lengfeld gegen Viktoria Kleestadt.

OSC Vellmar:Orth; Aust, Menne, Guthof, Spieth, Lohne (56. Wollenhaupt), Glogic, Weissewnfeldt, Odensaß (46. Wendler), Eckhardt, Bredow (68. Ullrich)

Germania Ober-Roden: Peters - Colucci, Akinwale, Popovic, Daudi - Öztas, Taylor (90. Stahl) - El Aadmi (46. Christophori/86. Aghoulad), Ghebru - Russ, Salem

Quelle: op-online.de

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