SC Hessen gegen Alzenau

Ampelkarte verärgert Bommer

Sprendlingen - Rudi Bommer, Trainer beim Fußball-Hessenligisten SC Hessen Dreieich, betont in diesen Tagen immer wieder, dass er vor seinen Jungs den Hut zieht – gerade im Oktober mit den vielen Auswärtsspielen und den vielen Kilometern, die der Fünftligist im Bus unterwegs ist.

„Das kostet viel Kraft“, sagt er. Und dennoch lieferten die Dreieicher im Heimspiel gegen Bayern Alzenau eine ordentliche Leistung ab, es ging 90 Minuten lang mit hohem Tempo von einem Tor zum anderen. Wobei gerade zu Beginn der zweiten Hälfte zu sehen war, dass die vielen Spiele Kraft gekostet haben. „Wir sind nicht gut rausgekommen“, sagte Bommer und holte nach 53 Minuten den zuletzt herausragenden André Fließ vom Platz. „Er hat in der Rückwärtsbewegung nicht mehr gut gearbeitet“, so fest. Danny Klein kam ins Spiel und machte es besser.

Geärgert hat sich Bommer vor allem über den unnötigen Platzverweis von Daniel Henrich – dem zweiten in dieser Saison. Nach der Roten Karte Anfang September gegen Lohfelden, sah der Mittelfeldspieler diesmal die Ampelkarte. „Wir haben gerade einen Wechsel vorbereitet und hatten mit Daniel gesprochen, dass er es ruhiger angehen soll. Und dann machst er so ein Ding am gegnerischen Strafraum“, ärgerte sich Bommer. Mit gestrecktem Bein rutschte Henrich in seinen Gegenspieler, die zweite Gelbe Karte und damit der Platzverweis war völlig berechtigt.

In Unterzahl kassierte der SC Hessen noch den Ausgleich, wie schon beim 1:1 in Hadamar fast in letzter Sekunde. „Ich denke, wir haben uns den Punkt absolut verdient. Wenn man zum Schluss die Alzenau-Brille aufsetzt, kann man sogar auf das 2:1 hoffen, aber ich bin mit dem 1:1 zufrieden“, stellte Alzenaus Trainer Angelo Barletta treffend fest. (leo)

Quelle: op-online.de

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