SC Hessen Dreieich verliert in Watzenborn

0:2-Pleite beim Angstgegner

Pohlheim - Auch nach dem vierten Duell mit Teutonia Watzenborn-Steinberg wartet der SC Hessen auf den ersten Sieg gegen die Pohlheimer. Dass die Dreieicher als Tabellenführer in der Fußball-Hessenliga überwintern, stand allerdings bereits vor der 0:2 (0:1)-Niederlage fest.

„Für das Geläuf war es ein absolutes Spitzenspiel. Wir haben zu viele kleine Fehler gemacht. Natürlich haben uns auch einige tragende Säulen gefehlt. Die Teutonen wollten die Tore unbedingt, das hat uns etwas gefehlt. Zum Schluss haben wir alles riskiert und da wird man zwangsläufig auch mal ausgekontert. Wir sind froh, dass es in die Pause geht, bei dem Programm, das wir im Oktober und November hatten“, meinte Dreieich-Trainer Rudi Bommer. Teutonia-Coach Daniyel Cimen sagte: „Das war ein Spiel, bei dem die Trainer graue Haare bekommen. Es ist nicht so selbstverständlich, die Anspannung immer wieder hoch zu halten, vor allem, da wir einige Spielausfälle und nicht jede Woche den Wettkampf hatten.“

Kurzfristig musste der Spitzenreiter umplanen, nachdem Spielmacher André Fließ und Innenverteidiger Denis Talijan (fehlte erstmals in einem Pflichtspiel in dieser Saison) ausfielen. Für sie rückten Tim Fließ und Zubayr Amiri in die Startelf. Zudem fehlte Danny Klein im Kader der Dreieicher.

Beide Seiten mühten sich, dem Spiel ihren Stempel aufzudrücken. Ohne Erfolg. Ab Mitte der ersten Hälfte häuften sich dann die Torchancen. Einen Schuss von Amiri kratzen die Gastgeber noch von der Torlinie (28.), Loris Weiss scheitere nach einem Konter an SC-Torwart Tolga Sahin (31.). Besser machten es die Hausherren, Abdenour Amachaibou traf fünf Minuten vor der Pause zum 1:0.

Bilder: SC Hessen gewinnt hoch

Auch nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Seiten nichts. Die beste Chance für den Regionalliga-Absteiger vergab der ehemalige Offenbacher Markus Müller, der nach einem Eckball freistehend am Tor der Dreieicher vorbei köpfte (73.). Zwei Minuten später hatten die Gäste den Torschrei schon auf den Lippen, doch der Schuss von Weiss, der den Ball an Watzenborns Torwart Sahin vorbei gespitzelt hatte, prallte an den Pfosten und rollte die Linie entlang, ehe die Gastgeber die Gefahr beseitigten. Der SC Hessen drängte weiter auf den Ausgleich, doch nach einem Konter machte Raffael Szymanski mit dem 2:0 für die Hausherren alles klar. „So langsam kriege ich Angst. Gegen Watzenborn habe ich jetzt dreimal gespielt und dreimal verloren“, meinte Rudi Bommer, der sich mit dem bisherigen Abschneiden seiner Mannschaft aber dennoch zufrieden zeigte: „Kompliment an die Jungs für das Durchhalten.“

Teutonia Watzenborn-Steinberg: Sahin - Spang, Laux, Schadeberg, Koutny - Goncalves (77. Koyuncu), Hofmann, Amachaibou (88. Henn), Cecen - Szymanski, Müller (90.+2 Reho)

SC Hessen Dreieich: Kleinheider - Opper, Gavric, T. Fliess, Lekaj - Henrich, Mladenovic - Amiri, Alikhil (75. Schnier), Weiss - Lagator (46. McCrary)

Tore: 1:0 Amachaibou (40.), 2:0 Szymanski (85.) - Schiedsrichter: Stübing (Breitenborn) – Zuschauer: 325  (leo)

Quelle: op-online.de

Rubriklistenbild: © A2/Peter Hartenfelser

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