Hohe Intensität im Training

SC Hessen: Ohne Rücksicht auf Verluste

+
Rudi Bommer lässt Jammern nicht gelten.

Dreieich – Der eisige Winter macht auch den Fußballern des SC Hessen Dreieich zu schaffen. Weil die Rasenplätze hart gefroren sind, wird auf nicht minder hart gefrorenem Kunstrasen trainiert. Rudi Bommer lässt Jammern nicht gelten. Von Jörg Moll 

„Das müssen andere auch“, sagt der Ex-Profi auf der Trainerbank des Regionalligisten: „Ich habe mit Friedhelm Funkel telefoniert, der sagte mir, dass auch Fortuna Düsseldorf auf dem Trainingsplatz keine Rasenheizung hat und auf Kunstrasen trainiert - ein Erstligist!“.

Rücksicht auf Verluste kann Bommer mit Blick auf die Vorbereitung auf die Restrunde, in der der Klassenerhalt das große Ziel ist, sowieso nicht nehmen. Die Intensität bleibt hoch im Training des SC Hessen. „Alle ziehen gut mit“, lobt Bommer, der am Wochenende auch vor den beiden Spielen beim Wintercup der Spvgg. 05 Oberrad trainieren lässt. Am Samstag (14 Uhr) geht es gegen den Gastgeber, am Sonntag (14 oder 16 Uhr) gegen den FV Bad Vilbel oder VfB Ginsheim. An beiden Tagen wird Bommer morgens zum Waldlauf bitten, in zwei Gruppen stehen 1000-Meter-Läufe auf Zeit an. Entsprechend der Belastung wird er seine Mannschaften aufstellen.

Wo hart trainiert wird, bleiben die ersten Wehwehchen nicht aus. Fidan Salii zwickt es im Oberschenkel, Constant Djakpa schmerzt das Knie. „Alles nichts Wildes“, wiegelt Bommer ab, das gilt auch für Henok Teklab und Niko Opper (beide Grippe).

Dreieich bezwingt OFC im Hessenpokal: Bilder und Video

Seinen Einstand geben könnte der Franzose Hugo Colella. Der 19-Jährige, in der Talentschmiede des FC Metz ausgebildet, muss noch den Medizincheck bestehen. An der Spielgenehmigung arbeitet Teammanager Yüksel Ekiz. Gearbeitet wird auch an der Realisierung einer Verpflichtung des von Bommer gewünschten Stürmers. Ein heißer Kandidat sprang gerade kurzfristig ab. Ilir Azemi, einst in der 1. und 2. Bundesliga bei der SpVgg Greuther Fürth am Ball und bis zu einem schweren Autounfall 2014 eher ein Kandidat für eine steile Erstligakarriere, sagte dem SC Hessen kurzfristig ab. Den 26-Jährigen, zuletzt beim Nordost-Regionalligisten Wacker Nordhausen, zieht es nach China.

Julian Dudda hat derweil einen neuen Verein gefunden. Der Innenverteidiger schließt sich dem Hessenligisten Türk Gücü Friedberg an.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Mehr zum Thema

Kommentare