Beim Hallenfußballturnier in Großauheim

Schiedsrichter verlassen nach Pöbeleien Halle

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Schiedsrichter Holger Freese (rechts) verlässt nach Beleidigungen die Halle und lässt sich nicht mehr umstimmen.

Großauheim - Beim vom Hanauer Kreisoberligisten VfB Großauheim ausgerichteten Hallenfußballturnier um den Willi-Hosemann-Cup sorgten zwei Schiedsrichter für ein Novum und ließen den Turniersieg von Rot-Weiß Großauheim in den Hintergrund rücken.

Nach zahlreichen beleidigenden Äußerungen seitens einiger Zuschauer quittierte Schiedsrichter Holger Freese während der Halbfinalpartie zwischen der U19 des FC Erlensee und Rot-Weiß Großauheim beim Stand von 2:1 für den FCE den Dienst. Auch dessen Kollege Timo Euler packte daraufhin kurzerhand seine Tasche. Beide ließen sich auch vom VfB-Vorsitzenden Norbert Knauer nicht mehr umstimmen. „Wir müssen uns das nicht antun“, meinten die Unparteiischen übereinstimmend. Schließlich erklärte sich ein Schiedsrichter der Gastgeber bereit, das Halbfinale fortzuführen und auch das Endspiel zu leiten.

A-Ligist Spvgg. Hainstadt war bereits in der Gruppenphase sang- und klanglos ausgeschieden. In der Gruppe C hatte sich Titelverteidiger FC Hochstadt klar behauptet. In den beiden anderen Gruppen hatten Germania Dörnigheim und der VfR Kesselstadt II die Nase vorn. Im Viertelfinale flogen dann alle Gruppenersten raus. Im ersten Halbfinale setzte sich der SV Wolfgang mit 2:1 gegen 1860 Hanau durch. Im zweiten hieß es am Ende 5:2 für Rot-Weiß Großauheim. Im Finale behielten dann auch die Auheimer über Wolfgang mit 5:1 die Oberhand. (ard)

Bilder zur Hallenfußball-Stadtmeisterschaft in Offenbach

Quelle: op-online.de

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