Gegen SV Sickenhofen nicht den Hauch einer Chance. Nur Keeper Babiuch zeigte sich stark.

Schwacher SV Viktoria fängt sich eine Klatsche

Groß-Zimmern (ht) ‐ In der Fußball A-Liga Dieburg hatte Viktoria Klein-Zimmern beim neuen Tabellendritten SV Sickenhofen nicht den Hauch einer Chance. Nach 90 desolaten Minuten auf Seiten der Viktoria hieß es 0:5 (0:3) aus Sicht der Gäste, die über die Gesamtzeit gesehen Zweifel an ihrer Ligafähigkeit aufkommen ließen.

Gegen den guten Gegner kamen die laschen Gäste schnell unter die Räder. Sickenhofen ließ vom Anpfiff an Ball und Gegner laufen. Vor allem mit den gefährlichen Spitzen der Hausherren, Anton, Sahitolli und Schuster, kam die Hintermannschaft der Viktoria nie klar. Schon in der sechsten Minute zappelte der Ball im Netz. Sahitollo schlug schnell zu und das sollte es nicht gewesen sein. In der 18. Minute legte er das 2:0 nach, kurz vor der Pause gelang mit dem 3:0 sogar ein reiner Hattrick.

Die Viktoria kam hingegen nicht einmal gefährlich vor das Sickenhofener Tor. Die Gäste waren offensichtlich überfordert und machten nach der Pause genau so weiter. Lediglich Schlussmann Florian Babiuch zeigte Normalform, an den Toren war er schuldlos. Er hielt in einigen Szenen das Ergebnis sogar in Grenzen. Daran änderte auch letztlich das 4:0 von Anton Sahitolli (80.) und der 5:0 Endstand von SV-Akteur Alliqkai (89.) nichts. Trainer Michele Madau war nicht nur enttäuscht, sondern auch sauer auf sein Team: „Letztlich waren wir noch gut bedient. Die Einstellung der Spieler ließ stark zu wünschen übrig. Wir sind nach wie vor im Abstiegskampf, das war bei manchem aber nicht zu erkennen. Dem gilt es nun gegen zu steuern und das habe ich auch vor. Einer steht außerhalb der Kritik. Florian Babiuch trifft an der bösen Schlappe keine Schuld. An den Toren konnte er nichts machen. Im Gegenteil, er stand zigmal Auge in Auge mit frei auf ihn zukommenden Stürmern und verhinderte Schlimmeres.“

Es spielten: Babiuch - Spross, Heinig, Tria, Tastekin (65. Hahn) - Jank, Bauer, Sauerwein (50. Leuzzi), Rudolf, Wenchel - Opolony.

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