Vorrundenbesprechung

OFC gibt Comeback beim Kreispokal

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Volles Haus in der Brauerei: Jörg Wagner (vorne, mit Mikrofon) empfing zahlreiche Vereinsvertreter aus dem Fußball-Kreis.

Der Kreisfußball-Ausschuss (KFA) hatte zur Vorrundenbesprechung geladen – und dem Ruf in die Räumlichkeiten von Glaabsbräu folgten, bis auf den FC Munzur und den FC Iliidia, auch Vertreter aller Vereine des Offenbacher Kreises.

Seligenstadt – Kreisfußballwart Jörg Wagner begrüßte neben dem Regionalbeauftragten Torsten Bastian in Holger Bischoff (TV Hausen) einen neuen Mitarbeiter des KFA, er wird für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig sein. Neu im Team ist auch Daniel Fenchel (SG Wiking), der die Klassenleitung der beiden C-Ligen übernommen hat. Fritz Wagner zeichnet künftig als Klassenleiter für die beiden A-Ligen verantwortlich.

Jörg Wagner erklärte, warum sich die Verantwortlichen für zwei C-Ligen mit der Stärke von jeweils 17 Mannschaften entschieden haben. „Die Regelzahl im Kreis Offenbach sind 16 Teams, und nachdem es noch kurzfristige Absagen gab, haben wir uns für 34 Mannschaften für die beiden C-Ligen entschieden.“ Wagner bot den C-Ligisten an, sich zu melden, sollten sie personelle Probleme bekommen. „Falls es gar nicht geht, ruft an, wir werden dann schon eine Lösung finden.“

Auch über die Einführung des elektronischen Spielerpasses wurde gesprochen und auf einen 16-minütigen Film hingewiesen, den sich jeder Interessierte auf der Webseite des Hessischen Fußball-Verbandes anschauen kann. Kreisschiedsrichterobmann Volker Geupel erklärte zudem einige Regeländerungen, die mit Beginn der neuen Saison in Kraft treten (die Regeländerungen werden ausführlich in unserer Beilage „Anpfiff“ am kommenden Donnerstag erklärt).

590 Einzelrichterurteilen

Jürgen Weil, Vorsitzender der Kreissportgerichts, berichtete von 590 Einzelrichterurteilen. „Das war wie in der Vorsaison, aber das Kreissportgericht hat 62 Urteile ausgesprochen, 20 davon mit Beteiligung von Jugendlichen. In der Saison davor waren es nur 47. Bei den Sportgerichtsverfahren waren überwiegend Spielabbrüche der Verhandlungsgrund, die in den meisten Fällen berechtigt waren“, sagte Weil.

Dann konnte Wagner noch verkünden, dass die Offenbacher Kickers entschieden haben, in der kommenden Saison wieder im Kreispokal anzutreten. Als Regionalligist müsste sich der OFC nicht auf diesem Weg für den Hessenpokal qualifizieren. „Aber die Verantwortlichen wollen wieder mehr Nähe mit den Vereinen aus dem Kreis schaffen“, erklärte Wagner. Und so kommt der Erstrunden-Partie zwischen der SSG Gravenbruch und der TuS Zeppelinheim eine besondere Bedeutung zu: Der Sieger empfängt in Runde zwei auf eigenem Platz die Kickers.

Spenden für drei Zwecke

Die Einnahmen der karitativen Aktion „Der verschenkte Punkt“ werden in diesem Jahr für drei Zwecke gespendet. Ein Teil geht an einen C-Jugendspieler der JSK Rodgau, der sich bei einem Spiel schwer verletzte. Ein anderer an Winfried Kaiser: Das Mitglied des Kreisfußballausschuss befindet sich nach einem Schlaganfall wieder auf dem Weg der Besserung, wurde von dieser Geste völlig überrascht und bedankte sich bei den Vereinen. Der dritte Teil der insgesamt 1515 Euro geht an den Verein „Gemeinsam mit Behinderten“.

Zum Abschluss erinnerte Ehrenamtsbeauftragter Michael Grieben daran, dem Kreisfußballausschuss verdiente Vereinsmitarbeiter zur Ehrung vorzuschlagen.

von Rolf Joachim Rebell

Quelle: op-online.de

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