Wer siegt, der bleibt in der Landesliga

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Freie Bahn für Carolin Steinmetz (FSG Dieburg/Groß-Zimmern) auch im packenden Abstiegsderby gegen die HSG Nieder-Roden? Siegprämie: Klassenerhalt.

Offenbach - (cora) Der Kampf um den Klassenerhalt in der Handball-Landesliga der Frauen könnte nicht spannender sein: Fünf Teams sind am letzten Spieltag noch Kandidaten für den dritten Abstiegsplatz.

Kein Team ist auf Mithilfe angewiesen – alle haben es mit einem Sieg selbst in der Hand, ihren Klassenerhalt klar zu machen. 

FSG Dieburg/Groß-Zimmern – HSG Nieder-Roden (Sa., 18 Uhr)

Spannung pur verspricht das Duell zwischen der FSG und der HSG, denn wer siegt, der bleibt in der Klasse. „Wir werden uns konzentriert auf das Spiel vorbereiten und dann einfach unser Bestes geben“,beschreibt FSG-Betreuerin Kerstin Rodomski den Gemütszustand vor der Partie. Nicht anders sieht es in Nieder-Roden aus. Nachdem das Hinspiel mit einem Unentschieden endete, dürfte das Resultat am Samstag maßgeblich von der Tagesform und den Nerven der Teams abhängen.

Die FSG wäre bei einem Heimsieg gerettet, weiterhin bei einem Remis, wenn Erfelden parallel in Bruchköbel verliert. Hingegen steigt sie bei einer Niederlage definitiv ab, da sie den direkten Vergleich gegen Erfelden verliert. Für die HSG Nieder-Roden gilt exakt die gleichen Prämisse: Auch sie ist bei einem Sieg oder unter Umständen bei einem Remis gerettet, steigt aber bei einer Niederlage auf jeden Fall ab.

TSV Klein-Auheim – SU Mühlheim (So., 15.15 Uhr)

Unter allen fünf abstiegsgefährdeten Mannschaften stellt sich die Situation für die SU Mühlheim noch am besten dar - es müsste schon alles schief gehen, damit sie am Schluss absteigt. So reicht ihr ein Sieg über Klein-Auheim ebenso wie eine Niederlage der HSG Erfelden oder ein Sieger im Duell zwischen der FSG Dieburg/Groß-Zimmern und der HSG Nieder-Roden. Selbst bei Punktgleichheit sieht die Sport-Union im direkten Vergleich gut aus – es sei denn Erfelden und Hainhausen gewinnen und die FSG Dieburg/Groß-Zimmern und die HSG Nieder-Roden trennen sich Unentschieden mit einem Endergebnis von mehr als 29:29.

HSG Langen – BSC Urberach (So., 15.30 Uhr)

Das geringste Spannungspotenzial weist die Partie zwischen der viertplatzierten HSG Langen und dem bereits abgestiegenen BSC Urberach auf. Für beide Teams ist die Saison quasi gelaufen: „Wir wollen uns mit einem anständigen Spiel verabschieden. Damit wir unser Augenmerk danach auf die neuen Aufgaben in der Bezirksoberliga richten können“,sagt BSC-Betreuerin Simone Geist. Die HSG Langen kann mit einem Sieg maximal einen Platz nach vorne gut machen.

FSG Sulzbach/Leidersbach II – TG Hainhausen (So., 18 Uhr)

Die TG Hainhausen muss zum Meister. Kein gutes Los, wenn man bedenkt, dass sie im ungünstigsten Fall auch noch absteigen kann: Sollten zum Beispiel am Schluss alle fünf Abstiegskandidaten 18 Punkten aufweisen, kommt die TG beim direkten Vergleich am schlechtesten weg und würde folglich absteigen. Dagegen ist sie bei einem eigenen Punktgewinn gerettet, ferner, wenn Erfelden verliert oder es bei dem Duell zwischen der FSG Dieburg/Groß-Zimmern und der HSG Nieder-Roden einen Sieger gibt.

TG-Trainer Stefan Böttcher sieht dem Wochenende realistisch entgegen: „Es ist unwahrscheinlich, dass wir beim Tabellenführer einen Punkt holen, zumal wir mit einem dezimierten Kader auflaufen. Insofern müssen wir auf die anderen Spiele schauen.“

Quelle: op-online.de

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