Gruppenliga Frankfurt Ost: Aktuelle Ergebnisse

Skela ist wieder da und trifft gleich für Hanau 93

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Artistischer Einsatz: Davide Durante von der SG Rosenhöhe (links) und Joannis Mitsopoulos von der Sportvereinigung Dietesheim kämpfen um den Ball. Foto: Sascha Eyßen

Offenbach - In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost war es aus Sicht der beiden Hanauer Vereine erneut ein erfreuliches Wochenende: Sowohl die 93er als auch die 1960er siegten und blieben weiter ungeschlagen.

Davon ist die Sportvereinigung Dietesheim weit entfernt, sie verlor gegen die SG Rosenhöhe und steckt immer tiefer im Abstiegskampf fest. Die Seligenstädter Sportfreunde-Reserve gewann ebenso wie der FC Dietzenbach. Die TSG Neu-Isenburg verlor unglücklich und haderte mit den Unparteiischen.

SC 1960 Hanau - FC Hochstadt 3:2 (2:2): Trotz des Sieges gegen die prinzipiell recht stark eingeschätzten Hochstädter war Hanaus Trainer Savas Yasaroglu unzufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft - besonders mit dem Abwehrverhalten. „Das war hinten im Grunde eine Katastrophe“, spielte er unter anderem auf die beiden Gegentore im ersten Abschnitt an. Einmal war auch der ehemalige 93-Angreifer Metin Oymak für die Hochstädter erfolgreich. Die 60er reparierten die defensiven Aussetzer dank der beiden Angreifer Kaan Köksal und Mohamad Gassem: „Köksal hat seine Aufgabe erfüllt, Gassem war ganz stark“, rang sich Yasaroglu doch noch zu einem Lob durch. In der Tabelle grüßt sein Team freilich weiter von oben und hat bei einem Spiel mehr einen Punkt Vorsprung auf Hanau 93.

Alle Ergebnisse und Tabelle zur Gruppenliga Frankfurt Ost

SG Marköbel - 1. Hanauer FC 1893 0:2 (0:2): Die Hanauer spielten nicht berauschend, hatten den Gegner aber fest im Griff. „Unser Sieg war nie in Gefahr“, meinte 93-Coach Antonio Abbruzzese. Ervin Skela, der ins Team zurückgekehrt war, machte mit einem direkt verwandelten Freistoß den Anfang. Marköbel war danach überwiegend in die Verteidigung gedrängt, Hanau gelang durch Christoph Prümm noch vor der Pause die Vorentscheidung. „Wir haben danach sogar noch Chancen ausgelassen“, sagte Abbruzzese.

Spvgg. Dietesheim - SG Rosenhöhe 0:2 (0:0):  In der fairen Partie gab es lediglich eine Gelbe Karte - und wieder kein Tor für die Spvgg. Dietesheim. Die gestaltete die Begegnung ausgeglichen, blieb offensiv aber zunächst harmlos. Auch für die SG Rosenhöhe boten sich kaum Möglichkeiten. „Das Ergebnis drückt das Spiel nicht aus“, ärgerte sich Dietesheims Trainer Gernot Lutz darüber, dass ein Punkt durchaus im Bereich des Möglichen lag. „Wir haben aber immer wieder Blackouts - vorne fehlt die Cleverness, hinten ist es ein teils schlechtes Zweikampfverhalten.“ Gute Chancen erarbeitete sich die Sportvereinigung erst nach dem zweiten SGR-Tor durch Giuseppe Mantagna. Doch Marius Krikser, der allein auf Offenbachs Schlussmann Marcel Weber zulief, schloss überhastet ab und auch Daniel Bacher machte nichts aus seiner Gelegenheit. Immerhin: Sein Comeback nach langer Verletzung gab bei den Hausherren Christian Günsche.

Fotos: SG Rosenhöhe siegt bei der Spvgg. Dietesheim

FC Dietzenbach - Germania Rothenbergen 3:2 (1:2):  Die Dietzenbacher machten in der zweiten Halbzeit ein gutes Spiel und verdauten den frühen 0:2-Rückstand nach und nach. „Die erste Viertelstunde haben wir total verschlafen, mussten allerdings auch ohne vier Stammspieler auskommen“, so FCD-Sprecher Werner Marquardt. So musste auch Memnun Fejzulahi passen. Bei den Gegentreffern sah jeweils Marcus Seidemann nicht gut aus. Yassin Attal wendete durch seine beiden Tore nach der Pause das Blatt.

SG Büdingen - Sportfreunde Seligenstadt II 2:5 (2:3): In der ersten Hälfte war das Duell der Aufsteiger eine torreiche Angelegenheit, in der Seligenstadt besonders defensiv seine Mühe mit dem Kellerkind aus Büdingen hatte. Torwart Erik Theuerkauf musste zwar zweimal hinter sich greifen, lieferte aber auch drei, vier schöne Paraden ab. „Es war kein gutes Spiel, wir waren chancenmäßig aber überlegen“, sagte Seligenstadts Sprecher Bernd Schmidt dennoch. Bei schlechten Platzverhältnissen besserte es sich aus Sicht der Gäste nach der Pause. „Wir haben uns reingekämpft und durch das 3:2 Sicherheit bekommen“, so Schmidt. „Nach der Pause war es eine klare Sache.“ Enrico di Natale und Dominik Bohl trugen sich für die Sportfreunde zweimal in die Torschützenliste ein.

FSV Bischofsheim - TSG Neu-Isenburg 2:1 (0:1):  Gegen die als sehr offensivstark bekannten Bischofsheimer spielten die Neu-Isenburger im ersten Durchgang fast optimal. „Wir haben vor der Pause keine einzige Chance zugelassen“, sagte TSG-Sportleiter Rudi Wenzel. Dominik Seibel traf nur den Pfosten, Patrick Stanczak schloss nach einem Konter später aber doch zum 1:0 für die Hugenottenstädter ab. Die waren dann sauer auf den Unparteiischen, der Alex Klooz noch vor dem Pausenpfiff wegen angeblichen Handspiels mit der Ampelkarte vom Feld schickte. „Er hat dann für jedes kleine Foul Gelb gegeben“, so Wenzel, den aber vor allem das Tor zum 1:1 ärgerte: TSG-Schlussmann Alexander Brandt hatten den Ball und prellte ihn - wie vor einem Abschlag üblich - mehrfach auf. Dabei stocherte ein Bischofsheimer die Kugel weg und kickte sie ins leere Tor. Der Treffer zählte, war der Anfang der Wende zugunsten des FSV, der am Ende nur noch mit neun Mann auf dem Feld stand. (jd)

Quelle: op-online.de

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