Egelsbach klettert auf Platz drei

Handball-Landesliga: Nieder-Rodens Annasar entscheidet Duell bei RW Babenhausen

Offenbach - Im Derby der Handball-Landesliga Süd der Männer setzte sich die HSG Rodgau Nieder-Roden II bei Spitzenreiter Rot-Weiß Babenhausen durch. Einen überraschend hohen Sieg feierte die HSG Hanau II beim Tabellenzweiten TV Gelnhausen II und rückte mit dem Erfolg in der Tabelle auf Rang drei nach vorne.

SG Rot-Weiß Babenhausen – HSG Rodgau Nieder-Roden II 21:23 (9:11)

Nach zuvor drei Niederlagen in Serie gelang den Gästen aus Nieder-Roden ausgerechnet im Derby gegen den Spitzenreiter aus Babenhausen wieder ein Erfolgserlebnis. „Kompliment an meine Mannschaft. Ich habe einen absolut verdienten Sieg gesehen“, sagte HSG-Trainer John Meincke und verteilte ein Sonderlob an einen seiner Spieler: „Wenn ich einen herausheben möchte, dann Benjamin Annasar, der in der Schlussphase kühlen Kopf bewahrt und damit das Spiel entschieden hat.“ Der Auswärtssieg sei enorm wichtig für die Mannschaft gewesen, „denn nach einer tollen Vorrunde durften wir einfach nicht in den Abstiegsstrudel gezogen werden.“ Nieder-Roden hat nach dem Erfolg nun fünf Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz.

Babenhausen bleibt trotz der Niederlage weiter an der Tabellenspitze. Bei einem Spiel weniger beträgt der Vorsprung auf den Zweitplatzierten TSV Pfungstadt zwei Punkte. „Das Spiel hätte auch anders ausgehen können, doch wir haben zu viele technische Fehler gemacht“, erklärt RW-Trainer Oliver Schulz und fügte an: „Ich würde lügen, wenn ich sage, die Niederlage tut nicht weh. Aber die Welt geht ja nicht unter.“ Für Babenhausen steht vor der Weihnachtspause noch ein Spiel gegen Hanau auf dem Programm, Zeit für großes Hadern mit der überraschenden Niederlage bleibt also nicht. „Danach haben wir sicher ein wenig mehr Zeit, einige Dinge aufzuarbeiten“, sagte Schulz.

Spielfilm: 1:3, 3:4, 5:8, 7:9, 9:11 - 11:14, 15:14, 15:16, 17:16, 20:19, 21:23

Zeitstrafen: 3:4 – 7m: 3/5 - 4/7 – Rote Karte: Kirchherr (58., Babenhausen)

Babenhausen: Goder, Hildebrandt; Geist (2), Brandt (5), Kirchherr (5), Hollnack (2/1), Lang (4), Geißler (3/2), Sillari, Toscano, da Silva, Stoffel, Ratley, Lehmberg

Nieder-Roden II: Höschler, Weiss; Schopper (8/1), Hoddersen (2), Seitel (1), Kiefer (2), Schultheis, Wade (3/3), Meincke, Annasar (5), Neuß (2), Specht

SG Egelsbach – HSG Stockstadt/Mainaschaff 31:28 (15:16)

In einem hart umkämpften Spiel setzten sich die Egelsbacher gegen den Tabellenvorletzten durch. „Wir haben ein enges Spiel erwartet und so ist es auch gekommen. Leider hatten wir viel Wurfpech und konnten uns so nicht richtig absetzen, auch wenn die Chancen da waren“, sagte Egelsbachs Co-Trainer Sadri Syla. Die SG kämpfte sich nach einem Zwei-Tore-Rückstand wieder heran und drehte das Spiel. „Wir haben gekämpft, uns als Mannschaft präsentiert und wichtige Punkte eingefahren. Das ist für uns sehr wichtig“, sagte Syla.

Spielfilm: 2:4, 4:4, 5:7, 8:7, 8:9, 9:11, 13:11, 15:16 - 18:21, 22:24, 24:26, 29:26, 31:28

Zeitstrafen: 2:3 – 7m: 0/2 - 4/5 – Rote Karte: Wolf (24., Stockstadt/Mainaschaff)

Egelsbach: Hamas, Bär; Himmel, Syla (3), Sonntag (1), Pasincevs (5), Meinelt, Winn (4), Leptich (4), Zecher (1), Hupfer (2), Gärtner (5), Brandscheidt (3), Pachert (3)

TV Gelnhausen II – HSG Hanau II 21:26 (9:12)

Beim Tabellenzweiten gelang den Hanauern überraschend ein deutlicher Auswärtserfolg. Mit dem Sieg rückte die HSG in der Tabelle an den Gelnhausenern auf Rang drei vorbei. „Gegen die aggressive Gelnhausener Deckung haben wir uns lange Zeit schwer getan“, sagte Betreuer Jörn Schmitz. Erst im Laufe der zweiten Hälfte gelang es den Gästen, sich gegen die offensive Deckung der Gastgeber besser durchzusetzen. „Der Sieg war am Ende verdient“, sagte Schmitz. Mit vier Spielen hintereinander ohne Niederlage steht für Hanau am kommenden Wochenende das Topspiel gegen Spitzenreiter Rot-Weiß Babenhausen an. - lahe

Spielfilm: 0:1, 3:2, 3:5, 5:8, 7:10, 9:12 - 12:16, 16:17, 18:20, 19:24, 21:26

Zeitstrafen: 2:3 – 7m: 3/3 - 2/2

Hanau II: Heuser, Schwenckner; J. Kegelmann (1), Staab (2), D. Kegelmann (4/2), Popiolek (3), Stengel, Faust (1), Niederhüfner, Eisenhuth (2), Steiner (3), Kulka (6), Plitzko (2), Seidenspinner (2)

Quelle: op-online.de

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