Spielabbruch und Ausschreitungen

Randale in der B-Klasse: 18 Punkte Abzug für Munzur

Offenbach - 1:4-Wertung, 18 Punkte Abzug und jede Menge Sperren: Für den FC Munzur hat die am 24. September abgebrochene Partie in der Fußball-Kreisliga B Offenbach, Gruppe 1, gegen die SSG Gravenbruch schwerwiegende Folgen.

„Der Spielabbruch war eindeutig dem FC Munzur Offenbach zuzuordnen“, begründet Jürgen Weil, Leiter des Kreissportgerichts. Die Strafe von 18 Punkten kann der Klub jedoch mit einer Teilnahme an einem Konflikttraining des Hessischen Fußball-Verbandes halbieren.

„Zum einen ist der FC Munzur für den Abbruch verantwortlich, zum anderen kam es zu weiteren Spielausschreitungen. Und drittens haben die Offenbacher bereits im April einen Spielabbruch verursacht“, erläutert Weil das Strafmaß für den „Wiederholungstäter.“

Munzur-Torhüter Alparslan Secim erhält eine Sperre von 36 Pflichtspielen, Laurentiu Hornea muss 26 Partien pausieren und Spieler Ramazan Genc, der als Platzordner tätig war, wird als Wiederholungstäter für 16 Begegnungen gesperrt. Fatih Dogan wurde wegen einer Tätlichkeit nach Provokation für drei Spiele aus dem Verkehr gezogen, Aid Kurtanovic hat sich mit seinem „Gegenüber“ Ednelio Manjazi einen Faustkampf geliefert, beide werden sechs Partien gesperrt. Und der Gravenbrucher Emre Camurcu darf wegen unsportlichen Verhaltens dreimal nicht mitspielen. „Die meisten Strafen werden nach einer Teilnahme am Konflikttraining um die Hälfte reduziert“, erklärt Weil. Die Spielsperren gelten ab sofort.

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Erst vor wenigen Tagen hatten Spieler den Schiedsrichter eines Jugendspiels attackiert und für einen Polizeieinsatz auf dem Fußballplatz gesorgt. (rjr)

Quelle: op-online.de

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