Stress für TVG: Zwei Spiele in 51 Stunden

Großwallstadt (vum) ‐ Ein anstrengendes Programm liegt vor dem TV Großwallstadt. Zunächst muss die Mannschaft von Trainer Michael Biegler am Wochenende die fünfstündige Reise nach Nordrhein-Westfalen auf sich nehmen.

Am Sonntag (17.00 Uhr) treffen die Mainfranken auf das abstiegsgefährdete Team von GWD Minden. Knapp 51 Stunden später kommt es dann am Dienstag (20.15 Uhr) in der Aschaffenburger f.a.n.-Arena zum Kräftemessen mit dem TBV Lemgo.

Eigentlich hatte der TVG zwischen dem 25. und 26. Spieltag eine einwöchige Pause auf dem Plan stehen, doch durch die Teilnahme des TBV Lemgo am Europapokal musste die Begegnung von Ostersonntag auf Dienstag vorverlegt werden. Die etwas unglückliche Terminierung wirft das Team um Mannschaftskapitän Andreas Kunz jedoch nicht aus der Bahn. Ein wichtiger Aspekt ist, dass alle Spieler verletzungsfrei sind und Michael Biegler somit aus dem Vollen schöpfen kann. Weder gegen das Tabellenschlusslicht GWD Minden, noch gegen Lemgo wird es für den Traditionsklub ein einfacher Spaziergang. „Minden darf man auf keinen Fall unterschätzen. Das Spiel wird bestimmt alles andere als ein Selbstläufer“, gibt Team-Manager Uli Wolf zu bedenken.

Eine äußerst magere Ausbeute von 7:41 Punkten kann die Mannschaft von GWD Minden nach dem 24. Spieltag vorweisen. Zwei Siege und drei Unentschieden stehen 19 Niederlagen gegenüber. Im Februar zogen die Westfalen die Notbremse und beurlaubten Coach Richard Ratka. Das Amt des Cheftrainers bei den Grün-Weißen übernahm Ulf Schefvert. Beim TBV Lemgo hingegen ist die Lage deutlich entspannter. Die Lipperländer (7./drei Punkte vor dem TVG) sorgten vor zwei Wochen mit einem Sieg über den THW Kiel für eine große Überraschung.

Quelle: op-online.de

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