Handball: FSG gewinnt gegen Fürth/Krumbach mit 36:30

Tabellenführung im Odenwald verteidigt

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Dieburg/Groß-Zimmern - Als amtierender Tabellenführer der Handball-Landesliga Hessen Süd reiste die erste Frauenmannschaft der FSG Dieburg/Groß-Zimmern zum Auswärtsspiel bei der HSG Fürth/Krumbach an. Von Matthias Grimm 

Die Siegesserie der FSG hielt an: Die Damen gewannen die Partie mit 36:30 Toren. Das Team von der Gersprenz war vorgewarnt, schließlich setzte es in der Vorrunde gegen den Aufsteiger eine 30:31-Heimniederlage. Doch die Revanche im Odenwald glückte und die FSG trat nach einem deutlichen 36:30-Erfolg mit zwei Punkten im Gepäck die Rückreise an.

Anfangs war das Spiel sehr ausgeglichen: Fürth/Krumbach hielt gut dagegen, was im 11:11-Zwischenstand seinen Ausdruck fand. Erst durch eine Überzahlsituation konnte sich der Favorit bis zum Halbzeitpfiff erstmals absetzen und ging mit einer 16:12-Führung in den zweiten Durchgang. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verschliefen die Gäste völlig, die Abwehr schluderte und vorne kam die FSG kaum zu zwingenden Aktionen. Fürth/Krumbach wurde so nochmals der Ausgleich (18:18) ermöglicht, bevor der Tabellenführer zum Schlussspurt ansetzte.

Doppelte Unterzahl

Gereizt durch eine doppelte Unterzahl erwachte der Kampfgeist der FSG-Mädels, die sich nun nicht mehr aus der Spur bringen ließen. Gestützt von einer sehr guten Leistung der beiden Torhüterinnen Anna-Lena Steinmetz, die das Tor vernagelte wie früher ihr Vater Reinhold beim Fußballverein SC Hassia, und Maureen Buschmann machte das Team von Trainer Waldemar Rack „den Sack zu“. Durch eine doppelte Manndeckung versuchte Fürth/Krumbach, den Spielfluss der FSG zu unterbinden. Doch ging dieser Schuss nach hinten los – der FSG-Angriff nutzte die sich dadurch bietenden Räume trefflich und zog entscheidend auf 26:19 ab. Diesen Vorsprung konnte die Mannschaft ohne Probleme halten und gewann das Spiel sicher mit 36:30 Toren.

Trainer Waldemar Rack nach dem Schlusspfiff: „Es war eine geschlossene Mannschaftsleistung. Die Abwehr muss aber stabiler werden, 30 Gegentore sind zu viel.“

Die Aufstellung: Anna-Lena Steinmetz, Maureen Buschmann (beide im Tor), Stefanie Färber 3, Julia Wiedekind 6, Franziska Amann 4, Natascha Nikolov 6, Anja Raab 3/2, Sara Puknus 10/4, Marleen Hapke 1, Marina Puknus 3, Anne Scherer, Sarah Untch.

Die FSG ist am Wochenende spielfrei. Die erste Männermannschaft steht am Samstag, 19.30 Uhr, vor einer hohen Hürde beim starken Bezirksoberliga-Aufsteiger HSG Erbach. Die zweite Männermannschaft (B-Klasse) hat am Sonntag, 15.30 Uhr, die TG Hörstein zu Gast in der Reitzel-Halle. Danach spielt an gleicher Stelle um 17.30 Uhr die MSG III gegen HSG Eppertshausen/Münster II.

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