Türk. SC erst im Finale vom OFC gestoppt

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Die Männer-Endspielteams sowie die Vertreter des Sportbüros, des Sportkreises sowie des Kreisfußballausschusses bei der Siegerehrung.

Offenbach ‐ Vor sechs Jahren sicherte sich die U23 des OFC zum letzten Mal den Titel bei der Offenbacher Fußball-Stadtmeisterschaft. 2010 war es wieder einmal soweit. Von Rolf Joachim Rebell

im Finale setzte sich der Turnierfavorit mit 12:11 nach Siebenmeterschießen gegen den Türk. SC durch und gewann neben dem „Ringcenter-Cup“ auch 600 Euro. Selbst nach Verlängerung und fünf Schützen auf beiden Seiten war beim Stande von 11:11 noch keine Entscheidung gefallen. Erst als Francesco Mazzone für den OFC traf und Tuncer Can an Keeper Stefan Jordanovic scheiterte, war das Turnier entschieden.

Die haben uns das Leben sehr schwer gemacht“, lobte Edgar Old vom OFC nach dem gewonnenen Finale den Gegner. „Der Türk. SC war ein würdiger Gegner und hat uns alles abverlangt.“ Dabei konnte seine Mannschaft im Finale nicht an die gezeigten Leistungen aus der Zwischenrunde anknüpfen. „Wir haben nicht mehr so konzentriert gespielt.“ Ein Sonderlob hatte Old für das Finale übrig. „Es war eine sehr faire Partie mit einer tollen Stimmung von den Rängen.“

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Offenbacher Hallenstadtmeisterschaft

Ähnlich sah es Islam Ispir, Spielertrainer der unterlegenen Elf. „Respekt vor der Leistung meiner Mannschaft. Wir haben alles gegeben und ein tolles und faires Finale von beiden Mannschaften gesehen.“ Ispir war es auch, der in der Verlängerung 50 Sekunden vor dem Spielende den umjubelten 7:7-Ausgleich erzielte und den Außenseiter damit ins Siebenmeterstechen brachte.

Den dritten Platz holte sich der VfB 1900 mit einem 6:3-Erfolg gegen Espanol. Der VfB blieb damit ebenso wie Stadtmeister Kickers ohne Niederlage. Dafür setzen sich die Spanier in der Wertung um den Fairnesspokal durch.

SG Wiking setzt sich bei den Damen durch

Stadtmeister bei den Damen wurde die SG Wiking. In den beiden Begegnungen gegen den OFC setzten sich die „Wikingerinnen“ mit 10:8 durch. 16 Sekunden vor dem Abpfiff traf Eva Hempel zum entscheidenden 10:8 für die SG Wiking. In einer zum Teil sehr hitzig geführten Partie kassierte das Team des OFC zwei Zeitstrafen und einen Platzverweis und musste den im vergangenen Jahr mit 6:5 gegen die SG Wiking gewonnenen Titel wieder abgeben.

Zwischenrunde

Souverän spielte sich der Hessenligist Kickers durch die Zwischenrunde. 11:1 gegen die SG Wiking, 11:0 gegen die Freie Turnerschaft und im „Finale“ um den Gruppensieg gab es einen 9:6-Erfolg gegen Espanol. Auch das spanische Team hatte zuvor keine Mühe, um zwei Siege einzufahren. Den dritten Rang holte sich die FT Oberrad mit einem 5:4-Sieg gegen die SG Wiking.

Spannender ging es in der anderen Gruppe zu, hier fiel erst im letzten Spiel zwischen dem Türk. Sportclub und dem VfB die Entscheidung über den zweiten Finalteilnehmer. Der VfB hätte gewinnen müssen, doch es reichte nur zu einem 2:2-Remis. Aufgrund des besseren Torverhältnisses qualifizierten sich die Türken für das Finale. Den dritten Rang behauptete die DJK Sparta Bürgel ebenfalls aufgrund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem BSC.

Vorrunde am Samstag

20:1 Tore, zwei Siege - Kickers Offenbach unterstrich mit dem Sieg in Gruppe 2 seine Ambitionen, dieses Turnier endlich mal wieder zu gewinnen. In Gruppe 6 setzte sich die Freie Turnerschaft Oberrad ähnlich souverän durch, gewann ebenfalls beiden Begegnungen souverän.

Die größte Spannung herrschte in der Vierergruppe. Hier gewannen Espanol und der BSC 1899 ebenso zwei Begegnungen wie auch Neuling Squadra Azzurra. Doch das 4:2 im letzten Gruppenspiel gegen das spanische Team reichte Squadra Azzurra nicht aus, aufgrund des schlechteren Torverhältnisses reichte es nur zu Rang drei.

Quelle: op-online.de

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