GRUPPENLIGA 

SV Pars kommt nach Hanau / Topspiel mit Obertshausen

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Mit geschlossenen Augen ins Kopfballduell. Nieder-Rodens Vincent Roth (links) gegen den Dörnigheimer Patrick Schreiber.

Das Topspiel der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost steigt am Sonntag in Oberndorf, wo Spitzenreiter VfB die gut gestarteten Kickers aus Obertshausen erwartet. Türk Gücü Hanau fühlt dem ebenfalls hoch gehandelten SV Pars Neu-Isenburg auf den Zahn.

Offenbach – SG Rosenhöhe Offenbach - SG Bruchköbel (So., 15 Uhr). Die SG Rosenhöhe trifft auf einen der Aufstiegskandidaten, doch die SG Bruchköbel wartet nach drei Spieltagen noch auf das erste Tor. „Das ist eine spielstarke Mannschaft, wir müssen alles abrufen, wenn wir punkten wollen“, warnt SGR-Coach Tevfik Kilinc vor der SGB, die sich am Mittwochabend mit einem klaren 8:0 im Hanauer Kreispokal beim A-Ligisten TSG Niederdorfelden auch ein klein wenig den Frust von der Seele schoss. Bitter für die SG Rosenhöhe: Wegen eines Kreuzbandanrisses wird Sascha Meinschein wohl längere Zeit ausfallen. Bis Ende Oktober müssen die Offenbacher zudem auf Daniel Pfitzer verzichten, der beruflich in Brasilien weilt.

VfB Oberndorf - Kickers Obertshausen (So., 15 Uhr). Der VfB Oberndorf ist mit drei Siegen am Stück blendend in die Saison gestartet. Torjäger Kai Helmchen hat schon fünfmal getroffen. VfB-Trainer Reinhold Jessl mahnt allerdings: „Diese Liga ist sehr gefährlich, es gibt dort keine einfachen Spiele.“ Die Kickers müssen nach drei Heimpartien in Folge wieder einmal reisen und werden auf eine stabile defensive Grundordnung setzen.

Türk Gücü Hanau - SV Pars Neu-Isenburg (So., 15 Uhr). „Wir treffen auf einen Gegner, der sich vor der Saison gut verstärkt hat und zu den großen Favoriten zählt. Wir sind Außenseiter und können nur gewinnen“, sagt Tim Müller, der Spielertrainer von Türk Gücü Hanau. Der Offensivspieler freut sich auf das Wiedersehen mit Pars-Coach Sasan Tabib, unter dem Müller einst bei Germania Ober-Roden in der Hessenliga spielte. Da einige Urlauber wieder zurück sind, entspannt sich die Personallage bei den Hanauern. Lediglich Hassan Mustafa weilt noch in den Ferien. Ervis Shima ist letztmals rotgesperrt. „Die Truppe trainiert derzeit sehr gut, wir gehen frohen Mutes ins Spiel“, ist Tabib voller Optimismus. Personell hat er die Qual der Wahl, da lediglich Mario Ljubicic (Urlaub) ausfallen wird.

SVG Steinheim - 1. FC Langen (So., 15 Uhr). Nach gutem Saisonstart stand der SVG Steinheim zuletzt bei Pars Neu-Isenburg auf verlorenem Posten. Zumindest laut dem 0:5-Ergebnis. „Stellenweise haben wir es dort ganz gut gemacht“, empfand SVG-Trainer Jürgen Baier die Niederlage etwas hoch. Gegen Langen muss er auf die verhinderten Fouad Brighache und Anil Ucar verzichten. „Wir wollen aus der Niederlage gegen Pars unsere Lehren ziehen, das Heimspiel gegen Langen durchziehen und am Ende gewinnen“, sagt Baier, der vor dem guten Start der Gäste großen Respekt hat. Der vor der Runde verpflichtete Torwart Dennis Naase hat die Steinheimer wieder verlassen. Am Nummer-Eins-Status von Kai Lopez konnte er nicht rütteln. „Wir haben es die ersten drei Spiele sehr gut gemacht und wollen nun an diese Leistungen anknüpfen“, ist Pedram Navidi, Sportchef des 1. FC Langen, mit der Entwicklung seines Teams unter Neu-Trainer Marco Betz sehr zufrieden. Luca Lippert ist indes nach Amerika zurückgekehrt und wird somit in den kommenden Monaten nicht mehr für den Aufsteiger auflaufen.

SG Marköbel - SG Nieder-Roden (So., 15 Uhr). In den Heimspielen gegen Klein-Krotzenburg und die SG Rosenhöhe teilte die SG Marköbel die Punkte. Jetzt soll der erste Saisonsieg her. Das Match gegen Dörnigheim ist bei der SGN nicht nur wegen der 2:4-Niederlage in schlechter Erinnerung geblieben. Janis Wagner zog sich einen Rippenbruch zu und fällt aus. Auch Pascal Schwäbe (Oberschenkel) und Luis Friedrichs (Knie) gingen mit Verletzungen aus der Partie. Trainer Roland Gerhardt wird zu Umstellungen gezwungen sein.

Germania Klein-Krotzenburg - FSV Bad Orb (So., 15 Uhr). Mit Germania Klein-Krotzenburg und dem FSV Bad Orb treffen zwei Teams aufeinander, die um den Ligaverbleib kämpfen müssen. Folglich sind die Punkte aus diesen direkten Vergleichen besonders wertvoll. „Personell haben wir die Seuche“, sagt Germania-Trainer Mirko Leuschner. Die Sperre von Enrico Puglisi ist zwar abgelaufen, dafür weilen jedoch nun Sebastian Schuschkleb und Terence Renner im Urlaub. Zudem hat sich Mirko Cofone verletzt. Hoffnung macht die Tatsache, dass in Filippo Serra und Mirko Zakarija zwei offensivstarke Leistungsträger nach ihren Verletzungen wieder ins Training eingestiegen sind.  
fs

Quelle: op-online.de

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