VERBANDSLIGA Germania und 03er wollen Spitzenplätze behaupten

Turnerschaft erstmals gegen den JSK

Offenbach – Am siebten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd gastiert der SC 1960 Hanau zum Spitzenspiel bei Rot-Weiß Darmstadt. Auch die beiden Ober-Rodener Klubs sind sehr gut gestartet und wollen auf eigenem Gelände nachlegen.

Die Turnerschaft erwartet erstmals Aufsteiger JSK Rodgau zum Derby. Viktoria Urberach spielt erst am Donnerstag bei Aufsteiger Germania Großkrotzenburg.

TS Ober-Roden – JSK Rodgau (So., 15 Uhr). „Das wird eine schöne Aufgabe, der JSK ist immer sehr gut auf seine Gegner eingestellt. Das wird eng und packend, das sind zwei Mannschaften auf ähnlichem Niveau“, blickt Ober-Rodens Trainer Bastian Neumann voraus. Ausgerechnet der ehemalige Jügesheimer Innenverteidiger Sebastian Jung (Knieverletzung) könnte ausfallen. Heute soll er im Training mitwirken, ein Einsatz entscheidet sich aber erst kurzfristig. Definitiv nicht dabei auf Seiten der Turnerschaft ist der beruflich verhinderte Mario Gotta, auch Max Hesse, der sich beim 2:2 beim SV der Bosnier mit einer Zerrung in der Wade bis zum Schlusspfiff durchschleppte, fällt wohl aus. „Das 2:2 bei den Bosniern wirft uns nicht zurück, wir haben die Fehler angesprochen und sind mit zwölf Punkten voll im Plan“, ist Neumann mit dem Rundenstart zufrieden. Gestern Abend schaute er sich die Jügesheimer im Heimspiel gegen Rot-Weiß Darmstadt nochmals an.

JSK-Trainer Andreas Humbert schätzt die Ober-Rodener spielerisch nicht ganz so stark ein wie Hanau und den VfB Ginsheim II (spielte gegen den JSK mit einer halben Hessenliga-Mannschaft), hat aber großen Respekt vor der Offensive der Turnerschaft. Dominik Fischer, der unter der Woche gegen Darmstadt aus beruflichen Gründen fehlte, steht wieder zur Verfügung, die ehemaligen Ober-Rodener Dennis Profumo (kommt erst am Wochenende aus dem Urlaub zurück) und Max Enders (angeschlagen) sind ebenso wie Fabian Büttner (Rekonvaleszent) voraussichtlich keine Alternative. Aber auch JSK-Torhüter Milen Ivanov und Philipp Akkert spielten in der U19 schon unter Bastian Neumann bei der TSO.

Rot-Weiß Darmstadt - SC 1960 Hanau (So., 15 Uhr). Nach dem enttäuschenden 3:3 gegen Bornheim sind die Hanauer zwar weiterhin ungeschlagen, ließn aber zwei wichtige Punkte liegen. „Wir müssen aus unseren Fehlern lernen“, sagt 1960-Trainer Savas Erinc. In der Darmstädter Heimstättensiedlung erwartet die Hanauer eine hohe Hürde, doch mit ihrem bisher gezeigten Tempofußball wollen die 60er auch gegen den ehemaligen Hessenligisten punkten.

Germania Ober-Roden - SV der Bosnier (So., 15 Uhr). „Da braucht keiner denken, dass wir einen Schritt weniger machen können“, warnt Germania-Trainer Fabian Bäcker vor dem Tabellenletzten, der nach vier Niederlagen am vergangenen Sonntag mit dem 2:2 gegen die TS Ober-Roden den ersten Punkt holte.

„Der SV hat gute Einzelspieler. Wir aber haben einen Lauf und so viel Selbstvertrauen, dass wir zu Hause auch dieses Spiel gewinnen wollen“, sagt Bäcker. Verzichten müssen die Germanen allerdings auf Abwehr-Routinier Dennis Schulte (Muskelverletzung), für den ein Einsatz gegen den Aufsteiger zu früh käme. Ansonsten steht Bäcker der Kader zur Verfügung, der zuletzt bei den Speuzern mit 3:0 die Oberhand behielt und seit 379 Minuten ohne Gegentor ist.

Spvgg. 03 Neu-Isenburg - VfB Ginsheim II (So., 15 Uhr). Von den drei Punkten, die bisher das Konto des VfB zieren, lässt sich 03-Trainer Nick Janovsky nicht täuschen. „Das ist eine Hessenliga-Reserve mit Jungs, die alle in der Hessenliga spielen wollen. Die sind talentiert, sehr jung und willig. Und sie können jeder Mannschaft gefährlich werden“, sagt er über den Aufsteiger aus Ginsheim. Und fordert daher: „Wenn wir nicht den nötigen Respekt an den Tag legen, liegen wir auch ganz schnell 0:2 zurück und dann verliert man so ein Spiel.“ Klar ist aber auch: Die Neu-Isenburger sind noch ungeschlagen und wollen „diesen Trend fortführen“, blickt Nick Janovsky voraus. Leon Hammel fällt mit einer Schambeinentzündung weiterhin aus, Dennis Nessen fehlt aus privaten Gründen. Ahmed Diack ist angeschlagen, soll am Sonntag aber dabei sein. Ansonsten schöpft die Spielvereinigung aus den Vollen.  leo

Quelle: op-online.de

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