VERBANDSLIGA SÜD Ober-Roden gewinnt Derby in Urberach mit 3:0

Turnerschaft nach Standards effektiv

Derbyzeit. Urberach Patryk Czerwinski im Duell mit TS-Spieler Mert Barak, der zu Boden geht. Czerwinski schied verletzt aus. Foto: eyssen

Urberach – Zum Auftakt seiner Derbywoche in der Fußball-Verbandsliga Süd – am Sonntag geht es nach Ober-Roden zum FC Germania – verlor der FC Viktoria Urberach gestern Abend gegen die TS Ober-Roden mit 0:3 (0:2). VON PATRICK LEONHARDT

„Wenn der Schiedsrichter in der ersten Hälfte den klaren Elfmeter gibt, läuft das Spiel anders. Insgesamt hat uns allerdings der Zug zum Tor gefehlt. Wir haben diszipliniert gespielt, haben aber zwei Gegentore nach Standards kassiert, das darf nicht passieren“, meinte Urberachs Trainer Jens Wöll. Mehr als zufrieden war dagegen Ober-Rodens Trainer Bastian Neumann: „Ich bin stolz auf die Mannschaft, sie hat toll gearbeitet und viel investiert. In der ersten Hälfte waren wir das aktivere Team, nach der Pause haben wir das Ergebnis verwaltet. So, wie wir das derzeit spielen, ist es perfekt, wenn man bedenkt, dass uns eine komplette Abwehr ausfällt. “.

Die Gäste mussten erneut auf den gesperrten Max Hesse sowie den Rekonvaleszenten Benedikt Strauß und Urlauber Paul Wolf verzichten. Bei Urberach fiel kurzfristig Jörn Kohl mit Leistenproblemen nach dem Warmmachen aus. Für ihn rückte Jürgen Bufi in die Startelf. Wöll musste seine Formation durch diesen Wechsel auf einigen Positionen umbauen.

Chancen waren im ersten Durchgang Mangelware, ehe Mario Gotta einen Eckball von Tim Schöppner per Kopf zum 0:1 verlängerte. Vier Minuten später folgte die Szene, in der Wöll einen Strafstoß forderte: Patryk Czerwinski kam im Ober-Rodener Strafraum zu Fall, der Pfiff von Schiedsrichter Angermaier (Bad Camberg) blieb aber aus. Zu Pause wurde Czerwinski mit Verdacht auf einen Armbruch ausgewechselt. So klingelte es auf der anderen Seite. Urberachs Torwart Ole Schickedanz wehrte einen Freistoß von der linken Seite nur schwach ab, Lucas Sitter bedankte sich aus acht Metern mit dem 0:2 (38.).

Nach dem Seitenwechsel mühte sich Urberach um den Anschlusstreffer, ohne aber eine echte Torchance zu kreieren. Nach einem mustergültigen Konter wurde der gerade eingewechselte Marc Andres von Giuseppe Serra gefoult, Gotta verwandelte den fälligen Strafstoß zum 0:3 (68.). Kurios: In Görkem Barak, Tugay Barak und Mert Barak holten sich gleich drei TS-Spieler gegen Urberachs Stürmer Philipp Hochstein die Gelbe Karte ab.

Viktoria Urberach: Schickedanz - T. Hamed (54. M. Yildirim), Piarulli, Puls, Schneider - S. Yildirim, Serra - Czerwinski (46. Di Maria), Bufi (75. Amallah), Alempic - Hochstein

Ober-Roden: Schwaar - T. Barak, Jung, M. Barak - Schultheis, G. Barak (52. Kozlu), Henkel, Schöppner (83. Gick), Kriegsch - Gotta, Sitter (66. Andres)

Tore: 0:1 Gotta (33.), 0:2 Sitter (38.), 0:3 Gotta (68./FE) - Schiedsrichter: Angermaier (Bad Camberg) - Zuschauer: 220

Quelle: op-online.de

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