Aktive und E-Jugend gewinnen Turniere

Jubiläums-Doppelsieg für SG Rosenhöhe

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Gemeinsam jubelt es sich besser. Die E-Jugend und die Aktiven der SG Rosenhöhe freuen sich über ihre Stadtmeistertitel mit Oberbürgermeister Felix Schwenke, Sportkreisvorsitzendem Peter Dinkel (4. von links), Kreisfußballwart Jörg Wagner (hinten rechts) sowie Manfred Ginder und Alexander Knöss vom Sportmanagement.

Am Ende des Turniers, als die Hymne „We are the champions“ der Rockband Queen aus den Lautsprechern der Offenbacher Sportfabrik dröhnte, standen sie auf dem Parkett gemeinsam zusammen. Arm in Arm, abwechselnd große und kleinere Fußballer.

Offenbach –  Dann begann die Humba, die Fußballer gern nach großen Siegen hüpfend mit ihren Fans anstimmen. In diesem Fall feierten die Nachwuchsspieler und die Aktiven der SG Rosenhöhe gemeinsam ihre Stadtmeistertitel. „Da geht mir das Herz auf“, sagte Abteilungsleiter Patrick Ihlefeld nach dem Finalsieg der E-Jugend (1:0 gegen SG Wiking; Torschütze Alessandro Marino) und der ersten Mannschaft (3:2 gegen den OFC).

Für die Aktiven der SGR war das bereits der achte Hallentitel seit dem Ende der 1970er Jahre. Ihlefeld freut sich pünktlich zum 125-jährigen Vereinsbestehen vor allem auf das mit dem Titel verbundene Testspiel gegen die Profis der Kickers, das am 4. oder 5. Juli in der Vorbereitung stattfinden wird. An diesem Wochenende feiert zudem das langjährige Pächterehepaar Schuhmann den Abschied aus der SGR-Waldgaststätte. „Jahr des Vereinsjubiläums, Feier in der Gaststätte, Test gegen den OFC – einfach perfekt“, sagte Ihlefeld.

„Wir haben von sieben Spielen zwei verloren, sind trotzdem Stadtmeister. Wir haben uns von Spiel zu Spiel gesteigert und im Finale die beste Leistung gezeigt. Drei Weitschusstore in der Halle sind auch nicht alltäglich“, meinte er nach den Treffern von Yannick Pohland, Danny Kadioglu und Fabian Curth im gutklassigen Finale bei Gegentoren von Manolo Rodas und Max Bell Bell. SGR-Torwart Nicolas Läpple überragte.

Dennis Bochow, Trainer der Kickers, sagte mit Blick auf sein Team mit fünf Spielern aus dem Regionalligakader: „Ich mag diese Veranstaltung, sie ist aber nicht optimal verlaufen, da wir sie nicht gewonnen haben. Das sollte bei diesem Turnier schon unser Anspruch sein. Aber ich kann den Jungs keinen Vorwurf machen. Die SG Rosenhöhe ist im Finale sehr clever aufgetreten, hat uns das Spiel machen lassen und schöne Tore erzielt. Das muss man anerkennen.“

Den dritten Platz holte sich Titelverteidiger VfB 1900, der das Neunmeterschießen gegen die DJK Sparta Bürgel mit 3:0 gewann. VfB-Torwart Martin Funk, Zugang von der SG Wiking, kassierte dabei keinen Treffer, parierte die Neunmeter von Sven Blazevic, Marko Corlija und Marvin Heublein. Die Halbfinalpartien zuvor zwischen dem VfB und der SG Rosenhöhe (1:2) sowie der DJK Sparta und dem OFC Kickers (0:2) waren spannend, aber ruppig. Sie waren nicht schön anzuschauen.

„Wir haben insgesamt ein gutes Turnier gespielt, Platz drei ist sehr unglücklich für uns. Wir waren verdient im Halbfinale und dann gegen die SG Rosenhöhe sogar die bessere Mannschaft. Wir haben es nach der 1:0-Führung aber versäumt, das zweite Tor nachzulegen. Aber auch die Leistung des Schiedsrichters war für so ein Halbfinale nicht passend“, sagte VfB-Vorsitzender Andreas Griesenbruch mit Blick auf die eine oder andere umstrittene Entscheidung von Adil Challioui (SKG Rumpenheim).

Olaf Happel, Abteilungsleiter der DJK Sparta Bürgel, sprach nach dem Turnier mit Blick auf seine Mannschaft vom „Bayer-Leverkusen-Syndrom.“ Zum dritten Mal in Folge stand die DJK Sparta im Halbfinale der Stadtmeisterschaft, zum dritten Mal verpasste sie das Endspiel. Leverkusen war in der Bundesliga viele Jahre vorn dabei, gewann aber nie einen Titel. So ganz passt der Vergleich aber nicht, denn in der vergangenen Woche sicherten sich die Bürgeler den Kreismeistertitel. „Wir haben hier ordentlich gespielt, auch gegen den OFC gut dagegengehalten, aber uns durch unnötige Fehler um den Lohn gebracht“, haderte Happel.

VON HOLGER APPEL

Quelle: op-online.de

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