MSG-Handballer schlagen Verfolger Bachgau klar mit 37:26

Überzeugende Abwehr vor 300 Zuschauern

Auch der Spielertrainer traf mehrfach: Patrick Schäfer warf sieben Tore.
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Auch der Spielertrainer traf mehrfach: Patrick Schäfer warf sieben Tore.

Dieburg/Groß-Zimmern (mag) ‐ Einen imposanten Schlusspunkt hinter eine starke Hinrunde setzten die MSG-Handballer am vergangenen Sonntag. Vor der stattlichen Kulisse von 300 Zuschauern in der Schlossgartenhalle besiegten sie in einem Nachholspiel den Verfolger HSG Bachgau sicher mit 37:26 Toren und sicherten sich mit 24:2 Punkten die inoffizielle „Herbstmeisterschaft“ in der Bezirksklasse A Odenwald/Spessart.

Die Gastgeber gingen nach der Schlappe in Goldbach hoch motiviert in das Spiel gegen Bachgau. Dies drückte sich vor allem in einer guten Abwehrleistung aus. Die MSG-Deckung ging offensiv an den starken HSG-Rückraum heran, wodurch die Bachgauer nicht ins Spiel kamen. Vor allem in der ersten Viertelstunde bestach die MSG-Defensive durch kompaktes, aggressives Spiel und eröffnete sich dadurch die Chancen zu zahlreichen Kontern.

Ein Tempogegenstoß nach dem anderen rollte auf das Gästetor und auch im Positionsangriff hatte die MSG viele Optionen: Ob Kreisanspiele an Stefan Wilde oder die Wurfgewalt von Dennis Vogel aus dem halbrechten Rückraum – die MSG war von Bachgau in dieser Phase nicht zu halten. Mitte der ersten Halbzeit führte Dieburg/Groß-Zimmern mit 13:5, womit schon fast eine Vorentscheidung gefallen war.

Nach der Pause (19:11) entwickelte sich ein munteres Handballspiel mit sehenswerten Aktionen auf beiden Seiten. Obwohl die MSG zeitweise mit zehn Toren führte (23:13) gab sich Bachgau nicht auf, kam jedoch zu keinem Zeitpunkt mehr richtig heran. Am Ende stand ein sicherer 37:26-Erfolg. Einen viel versprechenden Einstand feierten die A-Jugendlichen Philip Rauchschwalbe und Sascha Ruzzini. Spielertrainer Patrick Schäfer schenkte ihnen das Vertrauen, nachdem mehrere Leistungsträger fehlten. Und die beiden Youngster dankten es ihm mit einem überzeugenden Debüt.

Patrick Schäfer zum Spiel seiner Mannschaft: „Unser Konzept ist sehr gut aufgegangen. Wir hatten den Spielmacher Heiko Schulz gut im Griff. Er ist das Herz der Mannschaft. Wenn wir ihn ausschalten, ist der Angriff nur noch 70 Prozent wert. Außerdem standen wir in der Abwehr so, wie ich mir das vorstellte, und dadurch ergaben sich für uns schnelle Gegenstöße. Im Vergleich zu letzter Woche war die Einstellung ganz anders. Betonen möchte ich noch, dass wir verletzungsbedingt zwei A-Jugendliche eingesetzt hatten. Die beiden haben ihre Sache sehr gut gemacht.“

Es spielten: Thore Zentner, Christian Hader (Tor), Matthias Murr 5, Stefan Unrath 1, Steffen Müller 3, Patrick Schäfer 7, Stefan Wilde 7, Rainer Eckert, Marko Wischnewski 1, Dennis Vogel 5, Oliver Heyd, Jan Pullmann, Philip Rauchschwalbe 3 und Sascha Ruzzini 2.

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