VFB OFFENBACH Titelverteidiger geht optimistisch in Hallenfußball-Stadtmeisterschaft

Mit Umbruch auf Zukunft ausgerichtet

Offenbacher Hallenspezialisten: Die Fußballer des VfB Offenbach haben in den letzten drei Jahren zweimal den Titel bei den Stadtmeisterschaften gewonnen. Zweiter von rechts: Vorsitzender Andreas Griesenbruch. Foto: Scheiber

Offenbach – Nach einem durchaus turbulenten Jahr 2019 startet der VfB Offenbach heute Abend sportlich ins Jahr 2020. VON ROLF JOACHIM REBELL

Die Mannschaft von Trainer Peter Lack geht bei den Hallenfußball-Stadtmeisterschaften in der ESO-Sportfabrik in Bürgel (Beginn 18 Uhr) als Titelverteidiger an den Start. Nach Platz fünf in der vergangenen Saison steht der Traditionsverein in der Kreisoberliga Offenbach aktuell auf Rang zwei, ging mit lediglich einem Zähler Rückstand auf Tabellenführer TSG Neu-Isenburg in die Winterpause.

„Wir haben uns in den letzten Jahren stetig gesteigert“, freut sich Andreas Griesenbruch. Der Vorsitzende weiß, wovon er spricht, hat er doch in seiner aktiven Zeit selbst höherklassig gespielt. Der „Lange“, einst als Torwart aktiv, arbeitet auch in Lacks Trainerteam mit. Das wird heute Abend in der Halle nicht anders sein. Griesenbruch ist nicht zu unrecht stolz auf das, was dem VfB in der jüngeren Vergangenheit unter dem Hallendach gelang: „Wir haben schließlich zweimal in den letzten drei Jahren gewonnen.“

Mit der Begegnung gegen die SG Wiking starten die VfBler in die Vorrunde. Die Zielsetzung ist klar. „Wir wollen soweit kommen, wie es geht“, gibt Griesenbruch die Marschrichtung voraus. In den Traditionsduellen gegen die Wiking und die SKG Rumpenheim muss der Kreisoberligist mindestens ein Team hinter sich lassen, um in die Zwischenrunde am Sonntag einzuziehen. „Danach ist wieder alles möglich, wir werden sehen. Aber wir wissen auch, dass wir als Titelverteidiger gejagt werden“, meint Griesenbruch und fügt augenzwinkernd hinzu, dass er mit besonderer und lautstarker Unterstützung bei den VfB-Spielen rechnet. „Wir haben da was vorbereitet“, sagt er.

Enttäuscht ist Griesenbruch, dass nicht alle Offenbacher Mannschaften am Hallenturnier teilnehmen, mit dem BSC und Portugues sogar zwei Teams kurzfristig abgesagt haben. „Ich sehe es auch als Verpflichtung der Vereine an, der Stadt Offenbach als Veranstalter zu zeigen, dass man ihre Arbeit schätzt. Ohne die Stadt, die Platzpflege und die Unterstützung würde es in Offenbach keinen Fußball geben.“

Im Sommer haben die VfB-Verantwortlichen einen Umbruch gewagt, zahlreiche neue Spieler geholt, aber auch einige, jahrelang für den VfB spielende Kicker abgegeben. „Dieser Schritt war aus unserer Sicht notwendig, wir wollten den Kader für die Zukunft ausrichten“, blickt Griesenbruch zurück. Der Erfolg in den vergangenen Jahren half dabei. „Wir konnten auch Spieler ansprechen, die vor einem oder zwei Jahren sicher nicht zu uns gewechselt wären“, berichtet Griesenbruch.

Mit Blick auf die Tabellensituation, die ersten vier Mannschaften liegen nur drei Punkte auseinander, sieht Griesenbruch einem möglichen Aufstieg gelassen entgegen. „Wir wollen so lange wie möglich in der Spitzengruppe bleiben und am Saisonende werden wir sehen, was rausgekommen ist.“ Dies wird der VfB mit einem nahezu unveränderten Kader gestalten, alle Stammspieler wurden gehalten und außer Torwart Martin Funk (SG Wiking Offenbach II) vermeldet der VfB auch keine Neuverpflichtungen.

„Wir fiebern den Hallenmeisterschaften entgegen, aber auch dem Start in die restlichen Punktspiele im März“, freut sich Griesenbruch, wenn er wieder an der Bande oder der Seitenlinie stehen wird. Am ersten Spieltag der „Restrunde“ stehen sich in den Begegnungen zwischen Teutonia Hausen und der TSG Neu-Isenburg sowie zwischen dem VfB Offenbach und der TSG Mainflingen die vier Topmannschaften in zwei direkten Duellen gegenüber. Für große Spannung ist also gesorgt.

Quelle: op-online.de

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