HSG: Sebastian Schulz mit Punkteausbeute zufrieden

Unberechenbarkeit als Stärke

+
Geht stets mit gutem Beispiel voran: Sebastian Schulz (links), der Kapitän der HSG Nieder-Roden. Schulz spielte früher für die TGN, Tuspo Obernburg, SG Wallau und die HSG Frankfurt Rhein/Main.

Nieder-Roden - Für Alexander Hauptmann, Trainer des Handball-Drittligisten HSG Nieder-Roden, ist sein Kapitän Sebastian Schulz (29) der „verlängerte Arm auf dem Spielfeld“ und „der Leitwolf“. Von Patrick Leonhardt

Hauptmann: „Er ist im besten Handballalter, erfahren und topfit. Sebastian trainiert auch außerhalb des Trainings. Wenn das alle so machen würden, wäre das sehr gut.“ Bereits in der vergangenen Oberliga-Saison strahlte der Rückraumspieler, der im Verlauf der Drittliga-Runde 2010/11 zu den „Baggerseepiraten“ stieß, in den entscheidenden Momenten die nötige Ruhe aus und warf entscheidende Tore, oftmals per Siebenmeter.

Dem Kapitän selbst ist seine Position im Team gar nicht so wichtig. Er sagt: „Wir haben in der Mannschaft viele Spieler, die in entscheidenden Situationen die Initiative übernehmen können. Wir haben einige Spieler, die pro Partie für acht, neun Tore gut sind. Das macht uns unberechenbar. Wir sind mannschaftlich sehr ausgeglichen, das ist eine unserer Stärken.“

„Wir sind deutlich gefestigter als vor zwei Jahren“

Die vergangene Saison in der Oberliga war für Schulz eine ganz wichtige für die Entwicklung der Nieder-Rodener Mannschaft: „Im ersten Jahr in der dritten Liga haben wir viele Spiele knapp verloren. In der vergangenen Oberliga-Runde standen wir an jedem Spieltag unter Druck, durften keine Federn lassen. Das macht sich jetzt bemerkbar. Wir sind deutlich gefestigter als vor zwei Jahren, lassen uns auch durch einen Rückstand nicht aus der Ruhe bringen und ziehen unser Konzept durch.“

Mit 8:6 Punkten gelang das dem Aufsteiger bisher sehr ordentlich. „Mit der Punkteausbeute können wir zufrieden sein“, sagt der HSG-Kapitän. „Wir haben aber gesehen, dass wir an jedem Wochenende an unser Leistungsmaximum gehen müssen, um zu gewinnen.“

„Derzeit passt alles“

Das gilt auch für die Auswärtspartie am Samstag (20 Uhr) bei der Bundesliga-Reserve der Rhein-Neckar Löwen, der SG Kronau-Östringen. „Die Mannschaft ist gespickt mit technisch starken, athletischen jungen Spielern, die sich Woche für Woche beweisen wollen“, weiß Hauptmann. Mit Marius Steinhauser und Kevin Bitz gehören zwei Stammspieler der zweiten Mannschaft (beide Jahrgang 1993) auch regelmäßig zum Aufgebot des Bundesligisten. „Aber meine Mannschaft ist in einer guten Verfassung, derzeit passt alles“, ist Hauptmann zuversichtlich, dass die HSG in Kronau nicht chancenlos sind.

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare