Dritte Saisonpleite: FSV verliert in Rödermark mit 0:3 / Mario Trininic sieht Rot

„Es ist unglaublich, was wir an Chancen verballert haben!“

Groß-Zimmern - Der FSV ist aus dem Tritt. Im Auswärtsspiel bei der Turnerschaft Ober-Roden II musste die Elf des unverändert verletzt fehlenden Spielertrainers Thorsten Fürndörfler eine vermeidbare 0:3 (0:0)-Niederlage hinnehmen und fiel auf Platz elf in der Tabelle zurück.

Rödermark kletterte auf Platz zwei. Thorsten Fürndörfler war nach der dritten Saisonpleite bedient: „Mir fehlen einfach die Worte für diese Leistung. Es ist unglaublich, was wir im ersten Durchgang an Chancen verballert haben.“ Das torlose Remis zur Pause schmeichelte der TS, der FSV erspielte sich ein Chancenplus – traf aber nicht ins gegnerische Tor. Daniel Wurtz vergab die wohl größte Führungschance freistehend für den FSV. Die Hausherren tauchten nur zweimal gefährlich vor Valentin Rosskopf auf, aber auch ihnen glückte nichts zählbares. Halbzeit zwei begann mit einem Paukenschlag. FSV-Angreifer Mario Trininic ließ sich zu einer Tätlichkeit hinreißen und sah folgerichtig die rote Karte. Groß-Zimmern musste nun die zweiten 45 Minuten fast vollständig in Unterzahl bei hochsommerlichen Temperaturen bestreiten. Das spielte der TS, die ohne Verbandsligaverstärkung spielte, in die Karten. In der 54. Minute erzielte Can Cavus die 1:0-Führung der Rödermärker. Josip Jakovic zielte in der 60. Minute zu ungenau, sein Schuss landete nur am Pfosten. Patrick Herbert setzte den Nachschuss hoch darüber.

Auch jetzt vergab der FSV die wenigen Tormöglichkeiten. Anders die TS. In der 62. Minute erhöhte Martin Axel Spengler auf 2:0 und Benny Wirth stockte neun Minuten später zum 3:0-Endstand auf. In Sachen Effektivität im Abschluss machte die Verbandsliga-Reserve den Gästen aus Groß-Zimmern etwas vor. Sehr deutlich machte sich im Unterzahlspiel des FSV das Fehlen eines routinierten Akteurs bemerkbar. Es fehlte an Mut, Einsatz und Leidenschaft beim verjüngten FSV-Team. „Spätestens nach dem 0:2 war das Spiel für uns gelaufen. Es ist gut, dass wir am kommenden Sonntag spielfrei sind“, bilanzierte Thorsten Fürndörfler, dessen Einsatz aber auch für das Nachholspiel am Donnerstag, 20. September gegen den TSV Ober-Klingen fraglich ist. Mario Trininic fehlt überdies gesperrt.

Es spielten: Rosskopf – Kaya, Frey (75. Shevkiev Mehmedov), Flegel, Thomas – Wurtz, Zeyrek, Herbert (84. Rynkowski), Jakovic – Obertshauser (75. Misev) und Trininic. - ht

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