Handballfrauen verlieren gegen TSV Klein-Auheim knapp mit 26:27

Unglückliche Niederlage im Landesliga-Knüller

Sara Puknus hatte es im Rückraum schwer, die Abwehr zu überwinden.
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Sara Puknus hatte es im Rückraum schwer, die Abwehr zu überwinden.

Dieburg/Groß-Zimmern (mag) ‐ Der Amateursport hat es in der heutigen Zeit nicht leicht: Gerade einmal 90 Zuschauer bevölkerten die Tribüne der Dieburger Schlossgartenhalle beim Landesliga-Knüller die Handballfrauen: Die FSG Dieburg/Groß-Zimmern empfing als ungeschlagener Tabellenzweiter (9:1 Zähler) den punktgleichen Klassenprimus TSV Klein-Auheim. In einem höchst spannenden Spiel unterlag die FSG denkbar knapp und unglücklich mit 26:27 Toren.

Die FSG bestimmte die ersten Minuten. Dank einer starken Abwehr führten die Gastgeberinnen mit 6:4 Toren, konnten diesen Vorsprung jedoch nicht halten. Das Team von Trainer Gerhard Heberer vergab einige Torchancen und versäumte es in dieser Phase, auf vier bis fünf Tore davonzuziehen. Die favorisierten Klein-Auheimerinnen konnten sich so wieder fangen und glichen bis zur Pause aus, agierten dabei jedoch keineswegs souverän.

Nach der Pause (12:12) entwickelte sich ein rasanter und offener Schlagabtausch. Zunächst war das Spiel weiter ausgeglichen (19:19), bevor der TSV einige technische Fehler der FSG zum 20:23 ausnutzen konnte. Doch die FSG leistete erbitterte Gegenwehr und kam wieder heran (24:24), bevor es in die packende Schlussphase ging. Beim Stand von 26:26 kurz vor Ende traf Klein-Auheim zum entscheidenden 26:27 und nahm etwas glücklich beide Punkte mit.

Das etwas effektivere Gegenstoßspiel des Tabellenführers gab letztlich den Ausschlag in einem nervös, aber kämpferisch geführten Spiel.

„Obwohl wir keine Ambitionen auf die Meisterschaft hegen, wollten unsere Mädels unbedingt gewinnen. Dieser selbst erzeugte Druck führte dazu, dass wir ungewöhnlich viele technische Fehler verbuchten. Einen Vorwurf kann ich meiner Mannschaft aber nicht machen, denn der Wille und die Einsatzbereitschaft waren vorhanden“, so Trainer Gerhard Heberer.

Team: Tamara Konscholki, Denise Lopes (Tor), Katharina Schott 6/2, Julia Wiedekind, Ricci Graubner, Franziska Amann 2, Jaqueline Würtenberger, Uli Aloe-Rudolph 1, Mirja Sauerwein 3, Anja Raab 1, Carolin Steinmetz 1, Julia Lamberty, Sophia Ostner 4, Sara Puknus 8/2.

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