Handballer bangen um Klassenerhalt

Unnötig bittere 28:30-Niederlage

Setzte sich drei Mal erfolgreich gegen Urberachs Abwehr durch: MSG-Angreifer Steffen Müller. - Foto: Wejwoda

Groß-Zimmern - Eine bittere Niederlage kassierten die Handballmänner der MSG Groß-Zimmern/Dieburg in ihrem ersten Bezirksoberligaspiel 2013.

Die MSG unterlag Zuhause im Derby gegen den BSC Urberach mit 28:30 Toren und verpasste damit die Chance, sich in sichere Gefilde der Tabelle abzusetzen. Mit 10:18 Punkten hängt die Mannschaft weiter im hinteren Mittelfeld der Tabelle fest und muss um den Klassenerhalt bangen.

Die Niederlage war unnötig, da die MSG über weite Strecken des Spiels das bessere Team war. Aber es fehlte, wie schon zu oft in dieser Saison, die Konstanz über die gesamte Spielzeit. Schon früh gingen die Gastgeber mit 10:5 in Führung (11. Minute), was einer guten Abwehrarbeit und den daraus resultierenden Tempogegenstößen zu verdanken war. Doch im Spielverlauf gab es einen Bruch, die Deckung der MSG hatte große Lücken, was den Gästen viel Raum für ihre Angriffe gab. Zudem war Urberach häufig in Überzahl, nutzte die Unzulänglichkeiten der Gastgeber und ging bis zur Pause mit 16:18 in Führung.

In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild. Die MSG konnte den Rückstand relativ schnell egalisieren und führte bis zur 53. Minute mit 26:25. Es schien, als könnten sie die Begegnung zu ihren Gunsten drehen. DaIn der entscheidenden Phase konnte die MSG eine ganze Reihe von klaren Chancen nicht nutzen.

Urberach hatte in den Schlussminuten die besseren Nerven und verließ am Ende mit 28:30 Toren als Sieger den Platz. Mannschaftssprecher Sebastian Murr war enttäuscht: „Es war eine insgesamt unnötige und bittere Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten in der Tabelle.“

Die Aufstellung: Thore Zentner, Timo Braun (Tor), Robert Sinizki (2), Sascha Ruzzini (1), Jan Pullmann (1), Andre Appel (2), Jonathan Hopf (1), Ben Thomas (1), Sebastian Murr (10/2), Max lang (4), Steffen Müller (6/4) und Michael Fischer. J mag

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