Viktoria zu Gast beim FC Germania

Urberach mit Wut im Bauch zum nächsten Derby

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Filip Sumanov (links) erwartet mit Germania Ober-Roden Viktoria Urberach zum Derby. Alexander Kriegsch trifft mit der TS Ober-Roden auf die Sportfreunde Frankfurt.

Mit der maximalen Ausbeute von neun Punkten geht der SC 1960 Hanau am vierten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd in die Partie bei der ebenfalls noch ungeschlagenen Spvgg. 03 Neu-Isenburg.

Offenbach – In Ober-Roden steht ein weiteres Rödermark-Derby an, der FC Germania trifft auf Viktoria Urberach.

Germania Ober-Roden - Viktoria Urberach (So., 15 Uhr). „Jetzt müssen wir schnell wieder den Kopf frei bekommen“, sagt Viktoria-Trainer Jens Wöll mit Blick auf die 0:3-Niederlage unter der Woche gegen die Turnerschaft. Offen ist allerdings der Einsatz von Innenverteidiger Jörn Kohl, der nach dem Warmmachen gegen die Turnerschaft mit Leistenproblemen hatte passen müssen. „Wir müssen den Heilungsprozess abwarten“, meint Wöll. Schlechter sieht es bei Patryk Czerwinski aus, der gegen die Turnerschaft mit Verdacht auf einen Armbruch ausgewechselt worden war.

Germania-Trainer Fabian Bäcker schaute sich das Rödermark-Derby unter der Woche an und stellte fest: „Urberach spielt sehr robust und gibt sich bis zum Ende nicht auf. Die werden mit einer gehörigen Portion Wut kommen, dagegen müssen wir gewappnet sein.“ Fest steht aber auch: Wenn die Blau-Schwarzen die Tugenden an den Tag legen, die sie an den ersten drei Spieltagen zeigten, „wird es für jeden Gegner schwer, uns zu besiegen. Wir dürfen allerdings auch keinen Schritt weniger machen“, erklärt Bäcker, der personell aus den Vollen schöpft und froh über seinen starken Kader ist: „Vergangene Woche haben die Alternativen, die von der Bank kamen, das Spiel entschieden. Alle 23 Spieler im Kader sind wichtig.“

Spvgg. 03 Neu-Isenburg - SC 1960 Hanau (So., 15 Uhr). „Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagt 03-Co-Trainer Andreas Haffner. „Wir wollen immer gewinnen, auch wenn das bisher noch nicht so gut geklappt hat.“ Einem Sieg stehen bisher zwei Unentschieden gegenüber. Marc Züge, der nach seinen beiden Treffern in Jügesheim ausgewechselt worden war, steht wieder zur Verfügung. „Das war nur ein Krampf“, berichtet Haffner. Dagegen fällt Leon Hammel mit Leistenproblemen aus, ein MRT soll Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.

Nach drei Heimsiegen hintereinander sind die Hanauer erstmals in dieser Saison auswärts gefordert und wollen auch im Sportpark an die zuletzt gezeigten Leistungen anknüpfen und sich vor allem erneut als Kollektiv präsentieren.

Nicht mehr zum Neu-Isenburger Kader gehört Mittelfeldspieler Johannes Günther, der sich seit dieser Woche beim Ligarivalen JSK Rodgau fit hält.

TS Ober-Roden - FFV Sportfreunde Frankfurt (So., 15 Uhr). „Jetzt wollen wir nachlegen“, sagt Ober-Rodens Trainer Bastian Neumann nach dem souveränen Erfolg in Urberach. Mit einem Sieg und zwei Unentschieden ist die Turnerschaft noch ungeschlagen, gegen die noch sieglosen „Speuzer“ (ein Punkt) soll der zweite Sieg in Serie her. Defensivspieler Paul Wolf kehrt erst am Samstag aus dem Urlaub zurück, sein Einsatz ist daher unwahrscheinlich. Max Hesse muss noch zwei Partien rotgesperrt zuschauen.

SG Bornheim/GW Frankfurt - JSK Rodgau (So., 15 Uhr). Nach der 0:4-Auftaktpleite in Urberach gewannen die Bornheimer zuletzt zweimal. In der vergangenen Saison standen die Frankfurter für eine gute Offensive (59 Tore) – aber auch für eine schwache Defensive (72), nur die Absteiger Usingen (80) und Bad Homburg (77) kassierten mehr Gegentreffer. „Das wird ein Spiel auf Augenhöhe“, sagt JSK-Trainer Andreas Hubert, der auf Dennis Profumo und Dominik Fischer (beide privat verhindert) verzichten muss. Auch Kai Hessberger steht nicht zur Verfügung, Milen Ivanov steht aller Voraussicht nach wieder zwischen den Pfosten.  (leo)

Quelle: op-online.de

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