Verbandsliga:

„Voller Tatendrang“ vor erstem Heimspiel

Offenbach - In der noch frühen Phase der Saison geht es für die Fußballer der Verbandsliga Süd Schlag auf Schlag. Unter der Woche steht ein kompletter Spieltag auf dem Programm.

Germania Ober-Roden steht dabei das erste Heimspiel dieser Spielzeit bevor, während Viktoria Urberach und die TS Ober-Roden auswärts ran müssen. Die beiden Hanauer Klubs, der SC 1960 und die 93er, sind dagegen spielfrei. Sie hatten das Derby bereits auf den ersten Spieltag Anfang August vorgezogen. Derweil hat sich Schlusslicht SG Bruchköbel nach drei heftigen Pleiten (1:17 Tore) von Trainer Andreas Arr-You getrennt. Zudem legte Jochen Dickerhoff sein Amt als Sportlicher Leiter nieder.

Germania Ober-Roden - RW Darmstadt (Mi., 18.45 Uhr): Morgen ist es endlich soweit: Die Germania wird nach zuvor drei Auswärtsspielen (vier Punkte) ihre erste Partie auf eigenem Platz absolvieren. „Wir sind voller Tatendrang und wollen den Zuschauern ein gutes Heimspiel bieten“, sagt Germania-Teammanager Daniel Hoffstadt. Einfach wird dies jedoch nicht. Der Hessenliga-Absteiger aus Darmstadt kommt immer besser in Fahrt. Zuletzt setzten sich die Rot-Weißen mit 5:0 bei Hanau 93 durch. Vor allem die beiden Angreifer Alvano Kröh und Christopher Nguyen verfügen über reichlich Qualität. „Klar, es wird nicht einfach. Aber wir sind motiviert und schauen in erster Linie auf uns“, sagt Hoffstadt. Abwehrmann Fabian Friess fehlt nach seiner Gelb-Roten-Karte im Derby gegen Urberach gesperrt.

Unentschieden zwischen Hanau 93 und Germania Ober-Roden: Bilder

SV Sandzak Frankfurt - TS Ober-Roden (Mi., 20 Uhr): Trotz der ersten Saisonniederlage gegen Titelanwärter FV Bad Vilbel (0:2) blickt Ober-Rodens Trainer Daniel Nister zuversichtlich auf das Gastspiel beim Aufsteiger aus Frankfurt. „Wir haben gegen Bad Vilbel eine gute Leistung gezeigt und wollen diesen Schwung unabhängig von der Niederlage mitnehmen.“ Es sei nun wichtig, möglichst schnell körperliche Frische zu erlangen, um am Mittwoch die optimale Leistung auf den Platz bringen zu können. Die Hausherren haben ihrerseits einen ordentlichen Saisonstart hingelegt und stehen ebenso wie die Turnerschaft bei vier Punkten. „Sie haben viele richtig gute Fußballer in ihren Reihen“, sagt Nister, der den Gegner zwar noch nicht persönlich beobachtet, sich über mehrere Quellen aber Informationen besorgt hat. „Technisch stark, flink auf den Beinen - wir sind vor Sandzak definitiv gewarnt“, meint Nister.

FC Bensheim - Viktoria Urberach (Do., 20.15 Uhr): Der 2:1-Derbyerfolg über Germania Ober-Roden war gleichzeitig der erste Saisonsieg für die Viktoria. „Es ist wichtig, dass wir jetzt Punkte auf dem Konto haben und in der Liga angekommen sind“, sagt Urberachs Co-Trainer Marco Saul, „darauf lässt sich in den nächsten Spielen aufbauen.“ Vor allem können die Rödermarker wesentlich entspannter das Auswärtsspiel in Bensheim angehen. Sie stehen nicht unter Druck, das Spiel gewinnen zu müssen. Die Hausherren sind nach zwei Begegnungen dagegen noch ohne Punkt. (dani)

Bilder: Viktoria gewinnt Rödermark-Derby

Quelle: op-online.de

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