Tabellenführer erwartet Verfolger VfB Ginsheim

Verbandsliga: Neu-Isenburger müssen hart arbeiten

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Henrik Nedwied von der Spvgg. 03 Neu-Isenburg erwartet den VfB Ginsheim zum Topspiel.

Offenbach - Am 16. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd treffen die zurzeit besten Mannschaften der Liga aufeinander: Tabellenführer Spvgg. 03 Neu-Isenburg empfängt den zweitplatzierten VfB Ginsheim.

Spvgg. 03 Neu-Isenburg – VfB Ginsheim (So., 15 Uhr). Neu-Isenburg mit 34 Punkten, Ginsheim mit 33 – im Sportpark kommt es zum Duell der Topfavoriten. Schon vor der Saison wurden die beiden Teams häufig als Anwärter für den Aufstieg genannt. Bislang bewahrheiteten sich die Einschätzungen. „Es ist natürlich ein besonderes Spiel“, gibt Neu-Isenburgs Trainer Peter Hoffmann zu, „mit einem Sieg könnten wir uns absetzen, aber das ist noch Theorie. Wir müssen am Sonntag hart arbeiten.“ Ginsheim sei eine sehr erfahrene Mannschaft. In der Abwehr etwa spielen Jörg Finger (einst für Viktoria Griesheim in der Hessenliga aktiv) und der 39-jährige Spielertrainer Carsten Hennig. Im Angriff sticht Berat Karabey mit bislang 13 Toren heraus. „Sie sind gut besetzt, aber das sind wir auch“, sagt Hoffmann, „es ist schon unser Ziel, das Spiel zu gewinnen.“ Personell muss der Neu-Isenburger Trainer nur auf die beiden Langzeitverletzten Paul Bickel und Simon Horn verzichten.

TS Ober-Roden – Vatanspor Bad Homburg (So., 15 Uhr). In der vergangenen Woche fehlten der Turnerschaft neun Spieler, diesmal sind es „nur“ fünf. Cengiz Veisoglu, Tim Schöppner, Julian Obermeier und Thomas Barowski kehren zurück. „Es sieht wieder besser aus“, sagte Ober-Rodens Trainer Daniel Nister. Nichtsdestotrotz seien die Ausfälle der verletzten Felix Schwab, Niklas Kessler, Felix Knecht und Ali Kazimi sowie dem rotgesperrten Jannis Fritsch nicht einfach zu kompensieren. „Wir müssen über den Zusammenhalt kommen, um erfolgreich zu sein“, meint Nister, der sich durchaus Siegchancen ausrechnet. Immerhin kassierte Bad Homburg schon 39 Gegentore – die zweitmeisten der gesamten Liga. Nister: „Sie haben Schwächen in der Defensive, die es zu nutzen gilt.“

Usinger TSG – SC 1960 Hanau (So., 15 Uhr). Mit 33 erzielten Toren zählt Usingen zu den treffsichersten Mannschaften der Liga. Dies ist auch Gästetrainer Seref Zangir nicht verborgen geblieben: „Sie haben nach vorne eine starke Mannschaft, den Schwachpunkt sehe ich eher in der Defensivarbeit. Das wollen wir ausnutzen.“ In erster Linie sei es aber erst einmal wichtig, selbst gut organisiert zu stehen. „Gemeinsam gegen den Ball arbeiten und schnell umschalten“, erklärt Zangir die Taktik.

Spvgg. 05 Oberrad – FC Bensheim (So., 15 Uhr). Das spielfreie Wochenende nutzte Oberrad, um an der Abstimmung zwischen den Mannschaftsteilen zu arbeiten. „Wir müssen die Abstände minimieren, um hinten besser zu stehen und vorne einfacher zu Toren zu kommen“, sagt Trainer Baldo Di Gregorio, der die Gäste jedoch in der Favoritenrolle sieht. „Sie haben eine hohe Qualität und sind weiter als wir.“ Bei den 05ern ist der Einsatz von David Schmelz wegen einer Grippe fraglich. (dani)

Archivbilder

Bilder: Neu-Isenburg bezwingt Oberrad

Quelle: op-online.de

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