Hanauer Zweikampf geht in die nächste Runde

Verbandsliga Süd: Ober-Roden fährt in den Überwald

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Mohammed Hakimi (links, hier im Duell mit Tim Schöppner von der TS Ober-Roden) ist mit neun Saisontreffern erfolgreichster Torjäger von Germania Ober-Roden.

Offenbach -  Das Kopf-an-Kopf-Rennen der Hanauer Vereine in der Fußball-Verbandsliga Süd geht in die nächste Runde, aktuell hat wieder der SC 1960 die Nase vorne, die 93er folgen mit einem Zähler Rückstand, haben allerdings auch eine Partie weniger absolviert.

Die TS Ober-Roden und Viktoria Urberach wollen an ihre jüngsten Erfolge anknüpfen, der FC Germania sich für die enttäuschende Vorstellung unter der Woche im Dieburger Kreispokal (0:4 gegen den FC Viktoria) rehabilitieren.

Eintracht Wald-Michelbach - TS Ober-Roden (Sa., 16 Uhr)

„Die Eintracht ist eine Mannschaft mit Qualitäten, gerade in der Offensive“, sagt TSO-Trainer Bastian Neumann. Neu-Isenburg-Rückkehrer Jan Gebhardt traf bereits siebenmal für die Überwälder. „Wir haben bisher gegen die Mannschaften auf Augenhöhe gewonnen, gegen die stärkeren Teams zwar verloren, aber gut mitgespielt“, erklärt Neumann. Mit den bisher erreichten 13 Punkten „ist die Welt bei uns in Ordnung“, sagt der Ober-Rodener Trainer, der seine Mannschaft im Mittelfeld ansiedelt („Ligadurchschnitt, das ist okay“). Alles, was darüber hinaus geht, „nehmen wir gerne mit. Wald-Michelbach ist schwer zu knacken, ist aber schlagbar. Unser Ziel ist es, auch dort zu punkten“, blickt Neumann voraus.

SC 1960 Hanau - Viktoria Urberach (So., 15 Uhr)

Die Hanauer sind nicht nur seit fünf Partien ungeschlagen, sondern treten auch von Woche zu Woche dominanter auf. Fielen die Erfolge gegen die Sportfreunde Frankfurt (1:0) sowie bei Germania Ober-Roden (3:2) und in Wald-Michelbach (2:1) noch knapp aus, wiesen die 60er zuletzt die TS Ober-Roden (4:1) und Rot-Weiß Darmstadt (3:0) letztlich deutlich in die Schranken – vor allem dank ihrer individuellen Klasse. Auch gegen Urberach haben die 60er drei Punkte ins Visier genommen, um die Tabellenspitze zu behaupten.

Dagegen richtet die Viktoria mit 14 Punkten auf der Habenseite den Blick weiter nach unten. Aber: „Der Sieg in der vergangenen Woche hat uns gutgetan, jetzt haben wir im Pokal noch einmal nachgelegt. Es kann sehr unangenehm sein, gegen uns zu spielen, wenn die Jungs alle bei der Sache sind“ sagt Urberachs Trainer Lars Schmidt, dem es daher nicht ungelegen kommt, dass die Viktoria in der Grimmstadt nur Außenseiter ist.

SG Bornheim/GW - FC Hanau 93 (So., 15 Uhr)

Die Hanauer wollen im Rennen um Platz eins nicht ins Hintertreffen geraten. Zuletzt beim 1:1 gegen Germania Ober-Roden wäre mehr möglich gewesen. Spielertrainer Christoph Prümm will die Punktverluste aber nicht dramatisieren, denn immerhin ist sein Team noch ungeschlagen. „Klar ist es ärgerlich, wenn man einen Elfmeter verschießt, doch wir haben auch schon Spiele in dieser Saison glücklich gewonnen und so ganz unverdient war der Punkt für Ober-Roden auch nicht“, sagt Prümm, der angeschlagen ist und damit möglicherweise ausfällt. Ansonsten aber schöpfen die Hanauer personell aus den Vollen.

Unterschätzen sollten die Hanauer die Aufgabe auf dem Kunstrasenplatz im Frankfurter Stadtteil nicht, die Gastgeber haben ihren schwachen Saisonstart revidiert und die jüngsten drei Partien allesamt gewonnen, zuletzt 3:1 bei Rot-Weiss Frankfurt.

Bilder: Hanau gewinnt gegen Ober-Roden

Germania Ober-Roden - Rot-Weiß Walldorf (So., 15 Uhr)

Nach der 0:4-Pleite im Dieburger Kreispokal gegen Viktoria Urberach, bei der Germania-Trainer Adi Akinwale seine Startformation gleich achtfach rotieren ließ, ist gegen den starken Aufsteiger wieder mit einigen Änderungen in der Startformation zu rechnen. „Denn aufgedrängt hat sich gegen Urberach keiner“, sagt Ober-Rodens Präsident Norbert Rink.

Die Walldorfer, die vom ehemaligen Urberacher Max Martin trainiert werden, sammelten bisher stolze 18 Punkte und liegen als Tabellendritter sogar noch einen Zähler vor dem Viertplatzierten aus Ober-Roden. Während Ober-Roden vor allem auf die Gefährlichkeit von Mohammed Hakimi (neun Tore bisher) setzt, verteilen sich die Tore bei den Rot-Weißen auf mehrere Schützen. (leo/fs)

Quelle: op-online.de

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