Verletzungen halten HSG nicht auf - 40:34

Bruchköbel ‐ Die HSG Nieder-Roden setzt auch 2010 unbeirrt ihren Weg Richtung Regionalliga Südwest fort. Das Team von Spielertrainer Alexander Hauptmann gewann bei der SG Bruchköbel mit 40:34 (20:16) und führt weiterhin mit drei Punkten Vorsprung auf die TuS Holzheim die Tabelle der Handball-Oberliga Hessen an. Von Patrick Leonhardt

Dagegen weist die HSG Kleenheim nach der überraschenden 28:31-Niederlage beim TSV Vellmar bereits acht Punkte Rückstand auf die HSG auf, die Meisterschaft machen Nieder-Roden und Holzheim damit unter sich aus. Wobei die HSG mit sieben Heim- und vier Auswärtsspielen alle Trümpfe in der Hand hat. Auch Holzheim gastiert noch an der Wiesbadener Straße.

Auch wenn Christopher Prinz (war am Freitag im Abschlusstraining umgeknickt) nur in der ersten Hälfte in der Abwehr zum Einsatz kam, legten die Rodgauer los wie die Feuerwehr, erzielten in den ersten 14 Minuten 14 Treffer und erarbeiteten sich damit einen Acht-Tore-Vorsprung. „Das war richtig gut, da hätten wir weitermachen müssen“, meinte Hauptmann.

Handicaps bringen Spielfluss ins Stocken

Spielfilm: 0:3, 3:9, 6:14 (14.), 10:15, 11:18, 14:20, 16:20 - 19:23, 20:26, 24:27, 27:29 (45.), 30:33, 30:37, 34:40 Zeitstrafen: 2:2 - 7m: 3/4 - 2/3 HSG Nieder-Roden: M. Rhein, J. Rhein; Seitel (13/1), Weidinger (2), Kegelmann (3), Breiler (4), Kaiser (8/1), Schmid (6), Knaf (2), P. Keller (1), Etzel (1), Prinz, Lang

Konnten die Nieder-Rodener aber nicht. Denn auch Freddy Lang knickte um, kam nach dem Seitenwechsel nicht mehr zum Einsatz. Und Michael Weidinger, der seine ersten beiden Würfe sicher verwandelte, wurde beim dritten Wurfversuch umgerannt, klagte fortan über starke Kopfschmerzen. Bedingt durch diese Handicaps „ist unser Spielfluss ins Stocken geraten“, erklärte Hauptmann. Dennoch ging die HSG mit einer Vier-Tore-Führung (20:16) in die Halbzeitpause.

Und auch nach dem Seitenwechsel gab Nieder-Roden die deutliche Führung zunächst nicht aus der Hand, ehe sich Bruchköbel dann Mitte der zweiten Hälfte auf 27:29 herankämpfte. Bereits beim 27:23 hatten die Nieder-Rodener auf Manndeckung umgestellt, Christian Breiler nahm Bruchköbels Tegaday Ramos Nuez aus der Partie. Mit einigen Tempogegenstößen zog die HSG wieder von 33:30 auf 37:30 davon, damit war die Begegnung zu Gunsten des Tabellenführers entschieden.

Quelle: op-online.de

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