Verlieren verboten für Babenhausen

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Zwei Meter groß und einen weiteren hoch gesprungen: Der ehemalige Zweitligaspieler John Meincke von der HSG Nieder-Roden II ist in der Landesliga nur schwer zu stoppen.

Offenbach ‐ Der HSV Götzenhain hofft auf die Revanche für die Niederlage in der Hinrunde, die SG RW Babenhausen will die Chance auf den Aufstieg wahren: Am Samstag kommt es zum Duell der beiden Mannschaften, in dem Babenhausen momentan der klare Favorit ist. Von Jonas Müller

HSV Götzenhain – SG Rot-Weiß Babenhausen (Sa., 19.30 Uhr). Der HSV Götzenhain (6./16:12) hat nach der schwachen Leistung der Vorwoche beim 26:29 bei der SKG Bonsweiher einiges gutzumachen im Spiel gegen die SG RW Babenhausen (2./ 24:4). HSV-Trainer Hans Kunkel erwartet allerdings eine schwierige Aufgabe: „Wenn wir uns nicht klar steigern, wird das nichts. Wir wollen jetzt alles dafür tun, um in eigener Halle unsere weiße Weste zu behalten.“ Götzenhain hat in dieser Saison zu Hause noch nicht verloren. Ante Pralas, Trainer der SG RW, möchte diese Serie am Samstag beenden: „Wir haben jetzt noch sechs schwere Auswärtsspiele und egal, wer da der Gegner ist, wir müssen gewinnen. Verlieren wir mehr als eines dieser Spiele, kommen wir über Platz zwei vermutlich nicht mehr hinaus.“

HSG Stockstadt/Mainaschaff - HSG Nieder-Roden II (So., 18 Uhr). Ebenfalls in eigener Halle ungeschlagen ist die HSG Stockstadt/Mainaschaff (8./15:13, daheim: 14:0), bei der Tabellenführer Nieder-Roden II antritt. Die letzte Heimniederlage ist datiert auf den 22. März 2009 (34:39 gegen TV Büttelborn). Schon in der vergangenen Saison aber, in der sie noch deutlich schwächer war, schaffte es die Rodgauer-Oberliga-Reserve, sich dort ein 30:30 zu erkämpfen. Das Hinspiel gewannen die Nieder-Rodener knapp mit 35:34, Marius Bartoszewizc ragte damals als neunfacher Torschütze heraus. Nieder-Rodens Trainer Lars Jung erwartet erneut ein hartes Stück Arbeit: „Wir müssen 150 Prozent geben, vor allem im Vergleich zum Spiel gegen Bürgel in der letzten Woche. In der Abwehr hat es da noch nicht gereicht, da wollen wir uns verbessern.

HSG Hanau – TuS Griesheim (Sa., 19.30 Uhr). Nach dem Rückschlag der 23:24-Niederlage beim TSV Modau müssen die Hanauer (3./19:9) gegen Griesheim (5./17:11) darum kämpfen, nicht ins Mittelfeld durchgereicht zu werden. Das Hinspiel wurde im September am grünen Tisch zugunsten der HSG entschieden, nachdem Griesheim einen nicht spielberechtigten Spieler eingesetzt hatte. „Daher werden sie besonders heiß sein auf uns. Hoffentlich werden unsere angeschlagenen Spieler wieder dabei sein. Die Griesheimer mit ihren kleinen und schnellen Spielern liegen uns nicht, es wird ein ganz schwieriges Spiel,“ befürchtet HSG-Betreuer Stefan Petri. Aufeinander treffen werden in dieser Partie zwei besonders starke Abwehrreihen: Vor allem in eigener Halle verteidigte Hanau bisher glänzend und kassierte dort im Durchschnitt nur 26 Gegentreffer.

TSG Bürgel – TSV Modau (Sa., 19.45 Uhr). Auch gegen den Tabellenvierten steht das Schlusslicht wieder vor einer schweren Aufgabe. Hinzu kommt, dass Stephan Denhard, der zuletzt in der ersten Mannschaft und in der A-Jugend gute Leistungen zeigte, aufgrund einer Verletzung an der Wade eventuell pausieren muss. Dazu wird Torwart Dimitrios Nastos, der im Dezember von der SG Babenhausen zur TSG zurückkam, noch nicht einsetzbar sein. Bürgels Trainer Dirk Hoffman will aus dem Spiel gegen Nieder-Roden am letzten Wochenende die positiven Dinge mitnehmen: „Wir haben bis in die zweite Hälfte gut mitgehalten. Die Abwehr stand gut und wir kamen im Angriff zu einfachen Toren. Gegen Modau weiß man allerdings nie, was einen erwartet. Diese Mannschaft spielt so, wie sie gerade Lust hat. Aufpassen muss man immer auf ihren starken Rückraum.“

Quelle: op-online.de

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