Babenhausen verliert in Wallau trotz guter Leistung 33:34

Verzweiflungswurf von Müller an den Pfosten

Wallau (leo) ‐ Vor Beginn der zweiten Saisonhälfte hatte Ante Pralas, Trainer beim hessischen Handball-Oberligisten Rot-Weiß Babenhausen, noch zuversichtlich vorausgeschaut: „Wir können ja nicht immer mit einem oder zwei Toren Unterschied verlieren.“ Bei der SG Wallau holte den Aufsteiger dann aber doch wieder die Realität ein: Die 33:34 (16:17)-Niederlage war für Babenhausen die fünfte knappe Niederlage in dieser Saison.

„Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, das war eine unsere besseren Leistungen“, meinte Pralas. Doch in den letzten Sekunden kam wieder alles Pech zusammen, das den Aufsteiger seit Wochen begleitet: Fünf Sekunden vor Spielende erhielten die „Löwen“ noch einmal den Ball, Jörg Pullmann stand alleine vor dem Tor - und die Schiedsrichter pfiffen „Timeout“. Zwei Sekunden vor Spielende also noch einmal Ballbesitz für Babenhausen, ein Verzweiflungswurf von Jonas Müller - Pfosten, Abpfiff. Der Abstand zum rettenden Ufer (Platz neun) beträgt damit bereits sechs Zähler.

Beide Mannschaften waren sich über weite Strecken gleichwertig, nach einem 0:2-Rückstand lagen die „Löwen“ durchweg mit einem bis drei Toren in Führung. Kurz vor der Pause vergab Babenhausen das mögliche 18:15, fing sich sogar noch das 16:17 ein. „Sehr ärgerlich“, merkte Ante Pralas an. Die Vorentscheidung fiel dann in der zweiten Hälfte, als in einer Aktion gleich zwei Rot-Weiß-Akteure die Rote Karte sahen. Mit sechs gegen vier Feldspielern auf dem Parkett wandelten die Wallauer ein 22:25 in ein 26:25 um. Babenhausen gab auch bei einem 28:32-Rückstand nicht auf, kämpfte sich aber vergebens noch einmal heran.

Spielfilm: 2:0, 2:3, 3:5, 7:10, 11:13, 16:17 - 16:19, 22:25, 26:25, 27:27, 32:28 (53.), 32:31, 34:33

Zeitstrafen:8/8 - 7m:4/4 - 6/8 - Rote Karte: Werner (RWB, 47., 3. Zeitstrafe), Stoffel (RWB, 57., 3. Zeitstrafe)

Rot-Weiß: Sahm, Steuer; Seipel (10/4), Müller (1), Pullmann (3), Hollnack (7/2), Herrmann (1), Stoffel (5), Binder (1), Werner (4), Rinschen, Gotta, Kütemeier

Quelle: op-online.de

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