0:1 Heimschlappe der Klein-Zimmerner Kicker gegen Schlusslicht KSV Urberach

Viktoria erwischt es unerwartet

Klein-Zimmern - In der Fußball A-Liga Dieburg erwischte es unerwartet den SV Viktoria Klein-Zimmern. Im Duell gegen das im Winter verstärkte Schlusslicht KSV Urberach musste die Elf von Spielertrainer Mark Schierenberg eine überraschende 0:1- Heimschlappe quittieren.

Das lag nicht nur an den eisigen Temperaturen, nein das lag auch an einem überragenden Patrick Essaway im Tor der Urberacher.

Wie nicht anders erwartet dominierte die Viktoria spielerisch vom Anpfiff weg. In der neunten Minuten flankte Marvin Bernhard scharf vor das Tor der Gäste, vom Körper eines Urberacher Abwehrspielers prallte der Ball jedoch nur an den Pfosten.

Nennenswerte Torchancen erspielte sich Klein-Zimmern erst einmal nicht mehr, immer wieder fielen die wenig zwingend vorgetragenen Angriffe auf. Was dann doch bei den kompakten Gästen durchkam vereitelte Essaway.

So auch in der 43. Minute, Marvin Bernhard zog aus 20 Metern ab, doch der Gästekeeper parierte gut. Martin Weiss schoss eine Minute später freistehend knapp über das Gästetor. So ging es mit einer „Nullnummer“ in die Halbzeitpause.

Wer auf Besserung des Angriffsspiels bei den Hausherren hoffte, der wurde schnell enttäuscht.

Zwar dominierte die Viktoria auch in der zweiten Halbzeit die Partie spielerisch, doch durchschlagskräftiger wurden die Aktionen nicht.

In der 61. Minute tauchte Viktoria-Angreifer Tobias Catta frei vor dem KSV-Tor auf, Patrick Essaway verkürzte gut den Winkel und verleitete Catta dazu, das Leder am Tor vorbei zu platzieren.

Neun Minuten später steuerte Moritz Herberg allein auf den KSV-Keeper zu, doch auch er überwand den Gästetorwart nicht.

Es kam wie es kommen musste, nach einer Ecke der Viktoria und einem groben Missverständnis tauchte KSV-Angreifer Emil Husser plötzlich frei vor Viktoria-Schlussmann Sascha Africh auf, ließ diesem keine Chance und erzielte in der 79. Minute die 1:0-Führung der Gäste. Die Viktoria war klassisch ausgekontert worden. Bis zum Ende drückten die Hausherren zwar weiter, die Gäste ließen sich ihren knappen Erfolg aber nicht mehr nehmen.

Viktoria-Sprecher Jens Emmerich brachte es auf den Punkt: „Wir hätten heute noch Stunden spielen können und kein Tor erzielt. Gegenüber den Eppertshausen-Spiel war die Mannschaft nicht wieder zu erkennen.“

Es spielten: Africh – Bauer (26. Spross), Schierenberg, Frisch – Stroh, Weiss, Bernhard, Müller, Wiedekind – Moritz Herberg, Catta. J ht

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