Wichtiger Punkt für Klein-Zimmern / Nach 1:0 gegen Sickenhofen auf Platz 14

Viktoria gelingt Heimsieg

Klein-Zimmern (ht) ‐ Der Jubel war groß, nach dem Schlusspfiff im zweiten Rückrundenspiel im Lager des Fußball-A-Ligisten Viktoria Klein-Zimmern.

Die Hausherren bezwangen am Sonntag den favorisierten SV Sickenhofen mit 1:0 (0:0) und verbesserten sich mit dem vierten Saisonsieg in der Tabelle auf den vierzehnten Platz. Dort logiert die Viktoria punktgleich mit dem TSV Altheim, der in Folge des ungünstigeren Torverhältnisses schlechter platziert liegt. Der Klassenerhalt ist unverändert möglich, obwohl zu den besser postierten Kickers Hergershausen, GSV Gundernhausen, FC Ueberau und SV Groß-Bieberau auf den Plätzen dreizehn bis zehn zwei beziehungsweise vier Punkte gut zu machen sind. Der Abstiegskampf geht also unvermindert weiter, es gilt daher für die Elf von Trainer Markus Krumm auch in den nächsten Spielen die Hände nicht in den Schoß zu legen.

Die favorisierten Gäste aus Sickenhofen dominierten das Spiel zunächst klar. Klein-Zimmern stand kompakt, hatte aber bei drei großen, sehr guten Möglichkeiten des SVS auch das Glück auf seiner Seite. In der 19. Minute klatschte ein Kopfball der Gäste nur an den Pfosten. Die Klein-Zimmerner kamen demnach glimpflich mit dem torlosen Ergebnis in die Kabine.

Wesentlich präsenter gingen die Hausherren im zweiten Durchgang zur Sache. Jetzt zeigte die Viktoria endlich den nötigen Einsatz und kämpfte sich zusehends mehr in die Partie. In der 50. Minute galt es nach einer guten Möglichkeit des SVS erneut, eine Schrecksekunde zu überstehen. In der 60. Minute parierte der Gästeschlussmann einen Distanzschuss von Tim Rödler und lenkte den Ball gerade noch an die Torlatte.

Fünf Minuten später kam es zu einer umstrittenen Situation: Martin Weiss lief mit dem Ball im Strafraum der Gäste zur Torauslinie und kam zu Fall. Der Pfiff des Schiedsrichters brachte die Gäste in Wallung. Weiss zeigte sich aber nervenstark und verwandelte den Foulelfmeter zum 1:0. Da Sickenhofen auch in der 69. Minute seine nächste Chance verballerte und bis zum Schlusspfiff die Viktoria nicht mehr in Not brachte, hatte der knappe Vorsprung Bestand.

Viktoria-Sprecher Walter Wenchel freute sich: „Nach der Pause stimmten die Einstellung und der Kampfgeist, der Sieg ist zwar glücklich zu Stande gekommen, aber nicht unverdient.“

Es spielten. Alexander Wenchel – Heinig, Sören Michaelis, Matthias Wenchel, Chris Michaelis (53. Antunes), Bauer, Hahn (89. Tria), Horscht, Weiss – Rödler (71. Sardo), Rudolf

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