Viktoria Klein-Zimmern tritt auf der Stelle

Groß-Zimmern (ht) ‐ In der Fußball A-Liga Dieburg trennte sich Viktoria Klein-Zimmern am 21. Spieltag nur mit einem 3:3 (41:1)-Remis vom Ligakonkurrenten SG Raibach/Umstadt.

Trotz der erneuten Punkteteilung konnte sich so recht niemand im Viktoria-Lager freuen. In der Tabelle logiert die Elf von Trainer Michele Madau unverändert auf dem fünfzehnten Rang. Als Vorletzter liegen die Klein-Zimmerner damit weiter auf einem direkten Abstiegsplatz, halten jedoch Anschluss an die Konkurrenz. Ein Punkt ist es bis zur KSG Georgenhausen auf dem Relegationsplatz, drei bis zum FV Eppertshausen auf gesichertem Terrain - verloren ist also weiter noch nichts.

Nach dem 1:1-im Prestigederby beim FSV in der Vorwoche waren die Erwartungen vorm Duell gegen Raibach/Umstadt bei der Viktoria gestiegen. Zwar fehlten mit Gionathan Leuzzi (Kreuzbandriss), Stefan Rudolf (Rückenprobleme), Stefan Endlicher und Cris Michaelis vier Stammkräfte, ein Sieg sollte dennoch her. Aber die Mannschaft setzte ihr vorhaben nicht um.

Trainer Madau: „Die Enttäuschung überwiegt“.

Zwar brachte Marcel Jank die Hausherren mit 1:0 (21.) in Front, den besseren Fußball zeigten aber die Gäste. Die glichen durch Aukal (35.) folgerichtig noch vor der Pause zum 1:1 aus. Auch nach dem Seitenwechsel dominierten die Raibacher. Mit einem Doppelschlag von Pawlowski (55.) und Souto (57.) schossen sich die Gäste eigentlich klar auf die Siegerstraße.

SG-Torschütze Souto sah nach seinem Treffer aber wegen Unsportlichkeit die rote Karte, Raibach musste die letzte halbe Stunde in Unterzahl agieren. Die Viktoria witterte Morgenluft und übernahm das Spiel. Adam Opolony (75.) und Andre Antunes (78.) glichen schnell zum 3:3 für die Hausherren aus.

Die drängten in Überzahl weiter auf den Sieg, aber zwei Kopfbälle von Timo Rödler und einer von Marcel Jank brachten nicht mehr den erhofften Dreier. Viktoria-Trainer Michele Madau sagte: „Die Enttäuschung überwiegt, nach dem Punkt beim FSV hatte ich mehr erwartet. Zwar haben wir die zahlenmäßige Überlegenheit gut ausgenutzt und die nötige Moral gezeigt, mit nur 20 Minuten gutem Fußball kann man aber kein Spiel gewinnen.“

Viktoria Klein-Zimmern: Babiuch - Spross (60. Opolony), Heinig, Antunes, Bauer - Porzelt, Gottschalk, Hahn, T. Wenchel (60. M. Wenchel) - Rödler, Jank.

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