Viktoria muss herbe Klatsche verdauen

Klein-Zimmern (ht) ‐ So hatte sich der SV Viktoria Klein-Zimmern seinen Rückrundenstart in der Fußball A-Liga Dieburg nicht vorgestellt. Beim Aufsteiger TSV Altheim setzte es eine klare 1:5 (1:2)-Niederlage, die im Kampf um den Klassenerhalt einen herben Rückschlag bedeutet.

Das vor allem, weil auch das Schlusslicht Germania Ober-Roden II mit 4:0 gegen Hergershausen siegte und nun bis auf vier Punkte an die Viktoria auf dem drittletzten Platz heran gerückt ist. Auf das rettende Ufer vergrößerte sich nach der Punkteteilung des FSV Groß-Zimmern der Abstand auf zwei Punkte. Es war auf der ganzen Linie enttäuschend, was die Viktoria-Mannschaft in Altheim bot. Die Elf von Trainer Markus Krumm lieferte eine ihrer schlechtesten Saisonleistung ab. So wurde die Partie eine klare Sache für den Aufsteiger. Schon in der zehnten Minute glückte Altheims Nico Brauns nach einem Patzer von Viktoria-Keeper Alexander Wenchel die 1:0-Führung der Hausherren. Sieben Minuten später stockte Marcel Weihert auf 2:0 auf.

Schon in der ersten Phase des Spiels zeigte sich der TSV Altheim im Angriff sehr effektiv. Nach einem Foul an Stefan Rudolf brachte Martin Weiss die Gäste per Foulelfmeter (23.) auf 1:2 heran. Zwei weitere gute Möglichkeiten verpassten Stefan Rudolf per Kopfball (35.) und Björn Pilz (36.). Mit dem 1:2-Rückstand ging es demnach in die Pause.

„Es fehlte am Kampfgeist“

Wer auf Besserung im Spiel der Viktoria im zweiten Durchgang hoffte, wurde schnell eines besseren belehrt. In der 53. Minute gelang TSV-Routinier Oliver Schmidt das 3:1, er setzte in der 75. Minute auch das 5:1 in die Maschen der Gäste. Zwei Minuten zuvor steuerte Marcel Bossler das 4:1 bei. Die Chancenverwertung des TSV konnte sich sehen lassen, dagegen vergaben der eingewechselte Sardo (83.) und Rudolf (90.) auch die letzten beiden Möglichkeiten der Viktoria. Die Ampelkarte nach Meckern für Steffen Horscht (89.) passte ins Bild.

Viktoria-Sprecher Walter Wenchel sagte: „Es fehlte an der nötigen Einsatzfreude und am Kampfgeist. So darf man sich bei einem Mitkonkurrenten nicht präsentieren. Wir hatten nur wenige Chancen und die nicht genutzt.“

Es spielten: Alexander Wenchel - Sören Michaelis, Hahn (66. Chris Michaelis), Matthias Wenchel (60. Antunes), Unterleider (46. Sardo) - Bauer, Heinig, Weiss, Horscht - Pilz, Rudolf.

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