Nach 0:2 weiter in der Abstiegsklemme

SV Viktoria steht unter Druck

Klein-Zimmern (ht) ‐ Durch eine 0:2-Heimschlappe gegen den GSV Gunderhausen steckt Fußball A-Ligist Viktoria Klein-Zimmern weiter dick in der Abstiegsklemme.

Nur sieben Punkte und ein negatives Torverhältnis von minus acht bedeuten Platz siebzehn - Vorletzter - und damit wäre es bei Saisonende direkter Abstieg in die Dieburger B-Liga.

Noch sind aber erst neun Spieltage vergangen, bleibt also noch Zeit für Trainer Daniel Pullmann, eine Kurskorrektur auf den Weg zu bringen.

Viel Zeit sollte aber nicht mehr vergehen, am besten schon mit einem Erfolgserlebnis bei Kickers Hergershausen am kommenden Sonntag.

In einer schwachen Partie mit wenig Torraumszenen erspielten sich die Gäste vom GSV leichte Feldvorteile. Viktoria-Keeper Alexander Wenchel musste vor der Pause nicht ernstlich eingreifen. Nach einer Freistoßvorlage von Kaya köpfte Timo Rödler knapp drüber (35.) und verpasste die einzige Viktoria-Möglichkeit vor der Pause. Da wenig vor den beiden Toren los war ging es mit einem 0:0 in die Kabinen.

Nach Wiederanpfiff wurde das Spiel etwas lebendiger. In der 65. Minute senkte sich ein Heber der Gäste auf die Viktoria-Torlatte. Eine Minute später steuerte Klein-Zimmerns Angreifer Timo Rödler frei aufs Gästetor zu, brachte aber den Ball nicht zur Viktoria-Führung unter. Das machten die Gäste besser. Fast im Gegenzug erzielte Gundernhausens Linsing die 1:0-Führung des GSV. Der spielte weiter zielstrebig auf das Tor. In der 77. Minute parierte Alexander Wenchel großartig gegen Linsing, zwei Minuten später klärte Sören Michaelis kurz vor der Line für seinen geschlagenen Keeper. Spätestens jetzt war die Führung Gunderhausens verdient.

Aber auch die Viktoria regte sich noch einmal. In der 81. Minute verzieht Antunes knapp, drei Minuten später passiert ihm das gleiche Missgeschick, zweimal war Björn Pilz ein glänzender Vorbereiter. Vier Minuten vor dem Ende unterlief Sascha Spross im Strafraum ein Foul, Gundernhausens Straschil ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Foulelefmeter zum 0:2-Endstand. Viktoria-Sprecher Walter Wenchel war bedient: „Wir haben ein sehr wichtiges Spiel verloren und müssen uns gewaltig steigern. So wie wir heute gespielt haben, war das gar nichts. Um nicht in starke Abstiegsgefahr zu geraten, muss die Mannschaft bald Gas geben.“

Es spielten: Alexander Wenchel - Heinig, Sören Michaelis, Matthias Wenchel (43. Höptner), Spross - Kaya, Weiss, Horscht, Hahn - Rödler (73. Antunes), Pilz.

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