Formkurve zeigt weiterhin nach oben

Viktoria verpasst Überraschungssieg

Groß-Zimmern (ht) ‐ In Der Fußball-Kreisliga A Dieburg zeigt die Formkurve von Viktoria Klein-Zimmern weiter nach oben.

Zwar reichte es für die Elf von Trainer Daniel Pullmann bei der SG Raibach/Umstadt am Ende nur zu einem 2:2 (0:0)-Unentschieden, der überlegen spielende Tabellenzweite schaffte den Ausgleich jedoch erst in der Nachspielzeit. In der 65. Minute scheiterte Klein-Zimmerns Matthias Wenchel mit einem Foulelfmeter an SG-Keeper Märker und verpasste die vorentscheidende, wenngleich auch überraschende 3:0-Führung der Gäste. Im torlosen ersten Durchgang bestimmten die Hausherren das Spielgeschehen klar. Im Angriff ging aber nichts, das lag am guten Alexander Wenchel im Viktoria-Tor, aber auch an der mangelhaften Chancenverwertung der Raibacher. „Die vergaben allein sechs Großchancen in der ersten Halbzeit“, bilanzierte Klein-Zimmerns Sprecher Walter Wenchel das Erlebte. Die Viktoria tauchte nur einmal gefährlich auf, in der 25. Minute versuchte sich Kaya mit einem Distanzschuss der aber ebenfalls nichts einbrachte.

Zwei Minuten nach seiner Einwechslung und kurz nach der Pause sorgte Martin Weiss für das Tor des Tages. Sein Schuss aus 22 Metern landete genau im Tordreieck und versetzte den dominanten Hausherren einen Genickschlag. Fortan spielte die Viktoria mutiger. Nachdem Timo Rödler per Drehschuss (50.) und mit zwei Kopfbällen (50. und 52.) nur um Zentimeter scheiterte, glückte Steffen Horscht das 2:0, der damit die Formsteigerung der Gäste belohnte. Als in der 65. Minute Patrick Famojuro im Strafraum von den Beinen geholt wurde, Matthias Wenchel die Chance zum vorzeitigen SG-K.O. aber ausließ, schöpften die Hausherren neuen Mut. Vehement stürmten sie auf den Anschluss und der glückte Andrea Neri elf Minuten vor dem Ende. In der 86. Minute sah Matthias Wenchel wegen wiederholtem Foul die Ampelkarte. Das spielte den stürmischen Hausherren in die Karten.

In der Nachspielzeit glückte Mario Storck gegen unterzählige Klein-Zimmerer noch der 2:2 Endstand.

„Raibach war die bessere Mannschaft und hatte auch die besseren Tormöglichkeiten. Ich sehe das sehr zwiespältig, vom Spielverlauf her hätten wir gewinnen können – ja müssen. Letztlich können wird mit dem Punkt aber auch leben“, so das Fazit von Walter Wenchel.

Viktoria Klein-Zimmern: Alexander Wenchel – Heinig, Jusufi, Spross – Kaya, Matthias Wenchel, Hahn (67. Sören Michaelis), Bauer (46. Weiss), Horscht – Rödler (65. Herberg), Famojuro

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