Nach 1:2 gegen Schlierbach: Abstiegsgefahr für SC Hassia II wird konkreter.

Vorne fehlt die Durchschlagskraft

Sven Hajok (in Blau-Schwarz) für die Hassia in Aktion.

Dieburg - (jd) Während beim SV DJK Viktoria Dieburg die Generalprobe für das Derby mit dem 1:1 in Heubach zumindest nur teilweise daneben ging, lief sie beim SC Hassia Dieburg II gänzlich schief: Mit 1:2 unterlag das Team der Trainer Olaf Vogel und Mario Schmitgen daheim dem keineswegs guten FSV Schlierbach.

Damit wird die Abstiegsgefahr in der B-Liga endgültig konkreter, die gezeigte Leistung gibt nur wenig Anlass zur Hoffnung, dass ohne Verstärkung aus der ersten Mannschaft, die Saison weitgehend entspannt verlaufen wird.

Dabei hatten die Dieburger den 0:1-Rückstand im ersten Abschnitt noch zu einem psychologisch optimalen Zeitpunkt egalisiert: Thomas Brunner glich kurz vor dem Halbzeitpfiff des Unparteiischen zum 1:1 aus (45. Spielminute). Letzterer brachte Hassia-Coach Olaf Vogel indes derart in Rage, dass der nach wiederholtem Reklamieren auf die Tribüne geschickt wurde. Von dort aus musste Vogel mit ansehen, wie Schlierbach durch einen Flachschuss aus der Distanz, bei dem der ansonsten fehlerfreie Hassia-Schlussmann Uli Becker nicht die allerbeste Figur machte, zum 2:1 kam (65.).

Es sollte bereits der Schlusspunkt sein in einer aus Dieburger Sicht wenig erbaulichen Partie. Zwar versuchten die Hausherren bis zum Schluss alles, das Glück und letztlich auch die Qualität fehlten aber. Negativ auf den Spielfluss im Mittelfeld wirkte sich auch die Auswechslung von Brunner aus, der wegen einer Verletzung Mitte der zweiten Halbzeit raus musste. Ein ballsicherer Spieler weniger in der Zentrale – die Hassia verpasste gegen keineswegs gut spielende Gäste aus Schlierbach trotz einiger Möglichkeiten letztlich den Punktgewinn.

„Die Spielanlage war okay, im Sturm fehlte uns jedoch die Durchschlagskraft“, zog Trainer Vogel nach den 90 Minuten am Wolfgangshäuschen ein gemischtes Fazit.

Die Aufstellung des SC Hassia Dieburg II: Uli Becker – Bernhard Berz, Alex Hausmann, Sven Hajok, Marcel Kampka – Ahmed Miskine, Thomas Brunner, Sahin Sirin, Matthias Enders – Giuseppe Intili, Niko Seipp (Thomas Embaye).

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