DJK gelingt beim 1:2 in Nieder-Klingen erneut kein Tor aus dem Spiel heraus

Vorne fehlt die Durchschlagskraft

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Hart bedrängt wird hier DJK-Akteur Peter Hansel (in Grün).

Dieburg (jd) ‐ „In den ersten 20 Minuten hatte man gedacht, dass wir die ganz klar weghauen“, brachte DJK-Sprecher Adi Besic seine Sicht der Dinge gewohnt prägnant auf den Punkt. Mit „wir“ meinte er das Team von Milovan Markovic, mit „die“ den TV Nieder-Klingen II, Aufsteiger in die Kreisliga B und Meister-Nachfolger der DJK in der C-Liga.

Tatsächlich dominierte der SV DJK Viktoria Dieburg die Partie im Otzberger Ortsteil fast über die gesamte Spielzeit, agierte am Ende in Überzahl – und stand nach 90 Minuten doch mit leeren Händen da. Die 1:2-Niederlage war vermeidbar.

Mit viel Schwung spielten die Grün-Weißen im ersten Abschnitt, berannten vor allem in der ersten halben Stunde das Tor des TV. Einzig: Es wollte kein Treffer fallen, trotz guter Versuche, meist aus der Distanz oder nach Standardsituationen.

Markus Mann versuchte dabei immer wieder, die Spitze Edmund Frank in Szene zu setzen, die Außen brachten ordentliche Flanken – doch im entscheidenden Moment war die DJK zu harmlos.

Dennoch wollte man dem noch harmloseren Gegner nicht richtig zutrauen, ein Tor zu erzielen – bis der Ball noch vor dem Halbzeitpfiff zum 1:0 im Netz zappelte (40. Spielminute). Bis zu diesem Zeitpunkt war DJK-Keeper Christian Hüttenberger kein einziges Mal ernsthaft geprüft worden.

In der zweiten Halbzeit offenbarte die Viktoria dann erneut ihre fehlende Cleverness in wichtigen Spielsituationen: Nach einer Gelb-Roten Karte für den Gastgeber (70., Meckern) kam Dieburg per Strafstoß zum 1:1 – Tim Beilstein verwandelte den an Stanislav Schreider verursachten Elfmeter (78.).

Trotz Überzahl fing sich die DJK aber fast postwendend das 1:2 ein – ein langer Ball hebelte die Defensivabteilung aus (82.). Das letzte Anrennen brachte keinen Erfolg mehr ein.

„Die anderen hatten vorn zwar schnelle Spieler, waren aber nur dreimal vor unserem Tor“, resümierte Sprecher Besic. „In bestimmten Situationen hat Nieder-Klingen aber zielstrebiger gespielt. In der zweiten Halbzeit haben wir uns zudem kaum noch klare Möglichkeiten erarbeitet.“

Die Aufstellung des SV DJK Viktoria Dieburg: Christian Hüttenberger – Tim Beilstein, Steffen Enders, Michael Franz, Frank Beilstein – Sascha Vischer, Max Sutterlüti, Markus Mann, Stanislav Schreider, Peter Hansel – Edmund Frank (Max Hombach, Helmut Orschler, Lars Rosengren).

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