Weil es hinten hapert, soll es vorne „richtig rappeln“

SF Seligenstadt gegen Alzenau II - SG Rosenhöhe will Kontakt zur Spitze halten

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Philipp Traut (rechts, gegen Dörnigheim) und die SF Seligenstadt sind in der Gruppenliga Frankfurt Ost bereits am Samstag gefordert – gegen die Alzenauer Reserve.

In der Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost könnte es am Wochenende einen Wechsel an der Spitze geben.

Offenbach – Primus SV Pars Neu-Isenburg ist nicht im Einsatz, sodass dem VfB Oberndorf im Heimspiel gegen das zuletzt schwächelnde Team von Türk Gücü Hanau ein Remis reichen würde, um den ersten Platz (vorerst) zu übernehmen. Insgesamt finden nur fünf Partien statt. Bereits am Samstag (17. 30 Uhr) wollen die Sportfreunde Seligenstadt im Heimspiel gegen Bayern Alzenau II ihren Aufwärtstrend fortsetzen.

Sportfreunde Seligenstadt - FC Bayern Alzenau II (Samstag, 17.30 Uhr). „Gegen das junge, technisch gute Team erwartet uns eine harte Nuss, trotzdem hoffe ich, dass es vorne richtig rappelt“, sagt Sportfreunde-Trainer Thomas Epp. Er hat den Formanstieg mit Wohlwollen registriert, aber die schwache Chancenverwertung ist ihm weiter ein Dorn im Auge. Von den Verletzten kehrt kein Spieler zurück, doch da die Rotsperre von Manuel Krapp abgelaufen ist, haben die „Roten“ in der ausgedünnten Defensive eine Alternative mehr.

Kickers Obertshausen - SG Marköbel (Sonntag, 15 Uhr). Nach nur mäßigem Ertrag in den vergangenen Spielen steht Obertshausen gegen Marköbel unter Zugzwang. Die Kickers treffen auf einen Gegner, der nicht nur in der Tabelle auf Augenhöhe ist, sondern ähnlich agiert. „Es ist immer unangenehm gegen Marköbel zu spielen, sie sind sehr robust und spielen ja schon gefühlte 100 Jahre in der Gruppenliga“, so Kickers-Coach Marcel Dindorf.

Sportfreunde Oberau - SG Nieder-Roden (Sonntag, 15 Uhr). Nieder-Roden war zuletzt gegen Aufsteiger Seligenstadt chancenlos und hatte unter der Woche an der 1:4-Niederlage zu knabbern. Nun geht es erneut gegen einen Aufsteiger und das Duell in Oberau hat es durchaus in sich, da der Gegner den vergangenen drei Partien starke sieben Punkte holte. Bei der SGN grassiert derzeit das Verletzungspech. Zuletzt schied Offensivakteur Janis Wagner mit Bänderriss aus und ist nun bereits der siebte verletzte Stammspieler. Die Rodgauer werden wieder auf Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen und ein blutjunges Team aufs Feld schicken. Gegen Seligenstadt lag das Durchschnittsalter bei 21 Jahren. „Wir sind punktemäßig noch im Soll, müssen uns trotzdem steigern und sehen, dass wir aus Oberau etwas Zählbares mitnehmen“, sagt Trainer Roland Gerhardt.

FSV Bad Orb - SG Rosenhöhe (Sonntag, 15 Uhr). Bei der SG Rosenhöhe läuft derzeit vieles richtig. Beim 6:1 gegen Türk Gücü Hanau war das Team haushoch überlegen. Mit reichlich Selbstbewusstsein reist die Elf von Trainer Tevfik Kilinc nun als Favorit nach Bad Orb, will beim wiederaufgestiegenen FSV die nächsten drei Zähler holen. „Wir treffen auf eine robuste, tief stehende Mannschaft. Da gilt es, mit Geduld und guter Ballzirkulation zum Erfolg zu kommen“, erläutert Kilinc. „Wir wollen weiter Tuchfühlung zur Tabellenspitze haben.“ Personell ist bei den Offenbachern alles im Lot.

Türk Gücü Hanau - VfB Oberndorf (Sonntag, 15 Uhr). Türk Gücü befindet sich in einer kleinen Schieflage, ausgerechnet jetzt kann Spielertrainer Tim Müller dem angeschlagenen Team auf dem Platz wegen einer Rotsperre nicht helfen. Dabei ist die Aufgabe gegen die offensivstarken Oberndorfer schon schwer genug. Generell ist die Personallage bei den Hanauern angespannt. Ali Karan weilt im Urlaub, der Einsatz von Justin Netzband äußerst fraglich. Angeschlagen sind zudem Ervis Shima, Turgay Dikmen und Burak Tok. Der langzeitverletzte Murat Selcuk fehlt ohnehin. „Fallen alle angeschlagenen Akteure aus, würde uns mehr als eine halbe Stammelf fehlen“, hadert Müller. Mut macht die gute Bilanz gegen den VfB. Zuletzt holte Türk Gücü gegen den Gelnhäuser Kreisvertreter drei Siege und ein Remis. „Wir müssen alles in die Waagschale werfen, um zu punkten“, sagt Müller. Nach dem Duell mit dem Zweiten warten laut Müller mit den Partien gegen Langen, Bad Orb, Klein Krotzenburg und Wenings die „Wochen der Wahrheit“.  

fs

Quelle: op-online.de

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