3. LIGA HSG Hanau unterliegt Eintracht Baunatal mit 25:29 / Guter Einstand von Neuzugang Luca Braun

Wiedergutmachung geht in allen Belangen in die Hose

Hanau – Nach der unglücklichen 25:26-Niederlage in der Vorwoche gegen Altmeister TV Großwallstadt verloren die Handballer der HSG Hanau in der 3.

Liga Mitte auch das zweite von drei aufeinander folgenden Heimspielen gegen Eintracht Baunatal mit 25:29 (12:16) und rutschten mit 11:9 Punkten ins Mittelfeld der Tabelle ab. Am nächsten Sonntag geht es an gleicher Stelle gegen den gestürzten Spitzenreiter SG Leutershausen. „Nach der Niederlage gegen Großwallstadt wollten wir uns die Punkte zurückholen. Das ist in allen Belangen in die Hose gegangen“, sagte Oliver Schulz, der Trainer der HSG Hanau.

Nach drei vergebenen 100-prozentigen Chancen und einem 0:3-Fehlstart nahmen die Hanauer nach nicht einmal fünf Minuten die erste Auszeit – und verkürzten im Anschluss auf 2:3. Dennoch: Die Verunsicherung nach dem schlechten Start zog sich wie ein roter Faden durch die kompletten 60 Minuten. Die Grimmstädter waren im gesamten Spiel nicht in der Lage, den Rückstand zu egalisieren.

Allerdings kamen die Gastgeber zehn Minuten vor Spielende beim 21:22 nochmals bis auf ein Tor heran. „Das Spiel war wieder offen, aber Kleinigkeiten haben den Unterschied ausgemacht“, erklärte Schulz. Hier ein Fehlpass, da eine Zeitstrafe – mit einem 4:1-Lauf zum 28:24 entschieden die Nordhessen die Partie endgültig für sich. „Ich weiß nicht, wie sehr Baunatal durch den Trainerwechsel zusätzlich motiviert war. Das ist auch egal. Vieles liegt nur an uns selbst. Wir haben nicht ins Spiel gefunden, die Niederlage ist verdient“, sagte Oliver Schulz.

Zufrieden zeigte sich der Hanauer Trainer unterdessen mit dem Einstand von Luca Braun. Der Linkshänder war unter der Woche von den Rhein-Neckar Löwen verpflichtet worden. Eigentlich sollte der gebürtige Dieburger „mal zehn Minuten reinschnuppern“, meinte Schulz. Da sich Braun – der nach einem Nasenbeinbruch „sieben Wochen lang keinen Ball in der Hand hatte“ (Schulz) – aber sofort gut zurecht fand und nicht als Fremdkörper wirkte, wurden daraus 35 bis 40 Minuten. „Er ist talentiert und hat ein gutes Handballverständnis“, so Schulz, „Luca hat das gegen Baunatal sehr gut gemacht. Er kann eine echte Verstärkung für uns werden.“

Spielfilm: 0:3 (5.), 3:4 (10.), 3:6 (11.), 8:10 (19.), 8:13 (23.), 12:16 - 14:16 (34.) 16:18 (37.), 16:21 (43.), 19:21 (47.), 21:22 (50.), 23:24 (54.), 24:28 (59.), 25:29

Zeitstrafen: 1:4 - 7m: 2/3 - 2/3

HSG: Schermuly, Tomm; Woiwod (1), Hemmer (3), Gerst (1), Schneider, Strohl (2), Braun (1), Bergold (1), Brüggemann (2), Pillmann (2), Christoffel (2), Lorenz (5), Graichen, Malik (5/2)  leo

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