„Wir sind schwer zu verteidigen“

FC HANAU 93 Salvatore Bari freut sich auf Zusammenspiel mit Varol Akgöz

+
Toptorjäger: Elf der 29 Treffer des FC Hanau 93 in der Hessenliga hat Salvatore Bari erzielt.

Mit elf Treffern ist der vor Saisonbeginn vom Regionalliga-Aufsteiger FC Bayern Alzenau gekommene Salvatori Bari bislang der beste Torschütze des Fußball-Hessenligisten Hanau 93. Zurzeit bereitet sich der Torjäger mit den 93ern auf die am 29.

Hanau – Februar beginnende Restrunde vor. Am Sonntag empfangen die Hanauer um 11. 30 Uhr den Regionalligisten FC Bayern Alzenau zum Testspiel. Gespielt wird je nach Wetterlage entweder an der Hanauer Kastanienallee oder auf dem Kunstrasenplatz am Pfaffenbrunnen in Steinheim. Das Match löst Vorfreude aus, denn nicht nur Bari, sondern auch Torhüter Armend Brao, die Winter-Neuzugänge Nicola Köhler und Tarik Sejdovic sowie Co-Trainer Ioannis Takidis treffen auf ihren Ex-Verein.

Herr Bari, Sie galten vor der Saison als „Königstransfer“ des FC Hanau 93. Sind Sie mit dem bisherigen Saisonverlauf zufrieden?

Wir haben anfangs viele Punkte aus Unerfahrenheit unnötig liegenlassen, doch das Team hat sich schnell gefunden und arbeitet unter Trainer Michael Fink sehr gut zusammen. Unsere Hinrunde war punktemäßig nicht so schlecht, wir können auf der Ausbeute aufbauen.

Wie funktionierte in der Vorbereitung das Zusammenspiel mit dem zur Winterpause vom SC Hessen Dreieich neu verpflichteten Stürmer Varol Akgöz?

Bislang sehr gut, das haben ja auch die ersten Testspiele gezeigt. Was viele nicht mehr wissen: Ich habe vor einigen Jahren mit Varol bereits ein Sturmduo beim 1. FCA Darmstadt in der Hessenliga gebildet. Wir haben damals beide viele Tore geschossen. Ich bin sicher, wir werden schwer zu verteidigen sein.

Und wo wird Hanau 93 am Ende landen? Kann es in Sachen Klassenerhalt noch mal eng werden?

Wir sind Aufsteiger und spielen daher erst mal gegen den Abstieg. Die Ausgangslage ist aufgrund der Punktausbeute in der Hinrunde nicht schlecht, die neu in der Winterpause verpflichteten Spieler haben Regionalligaerfahrung und werden uns sicher helfen. Wir tun aber gut daran, von Spiel zu Spiel zu sehen. Die erste Partie am 29. Februar bei Türk Gücü Friedberg ist gleich richtungweisend. Wenn wir dort erfolgreich sind, können wir den frischen Wind in die nächsten Spiele mitnehmen. Und ich bin überzeugt, dass wir dort gewinnen können.

Am Sonntag steht ein Testspiel gegen Ihren Ex-Verein Bayern Alzenau an. Ein gewöhnliches Testspiel oder für Sie persönlich doch mehr?

Es ist zwar nur ein Testspiel, doch es ist schon etwas Besonderes und Schönes, seine alten Mannschaftskameraden wieder zu treffen. Sportlich gesehen ist das Spiel für uns eine gute Standortbestimmung. Ich freue mich auf das Spiel, es wird sicher Spaß machen.

Wie stufen Sie die Chancen der Alzenauer auf den Klassenerhalt in der Regionalliga ein?

Ich denke, sie werden die Liga halten. Bayern Alzenau hat eine gute Mannschaft. Angelo Barletta hat als Trainer dort sehr gute Arbeit geleistet, davon wird der Verein noch profitieren. Außerdem soll der neue Trainer Artur Lemm ja auch ein Guter sein. Ich drücke jedenfalls fest die Daumen und wünsche dem FC Bayern Alzenau den Klassenerhalt.

Das Gespräch führte Frank Schneider

Quelle: op-online.de

DAS KÖNNTE SIE AUCH INTERESSIEREN

Kommentare