Teutonia Hausen akzeptiert Quotientenregel

„Wir wollen von Anfang an um Meisterschaft mitspielen“

Zivojin Juskic hat sich mit Teutonia Hausen viel vorgenommen: Aufstieg in die Gruppenliga. Foto: EYSSEN
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Zivojin Juskic hat sich mit Teutonia Hausen viel vorgenommen: Aufstieg in die Gruppenliga. 

Teutonia Hausen darf nicht in die Fußball-Gruppenliga Frankfurt Ost aufsteigen, weil der Tabellenzweite der Kreisoberliga Offenbach im Quervergleich mit Alemannia Gedern, dem Vizemeister aus dem Kreis Büdingen, den schlechteren Quotient aufweist. 

Hausen - Beide holten zwar 41 Punkte, Hausen benötigte dafür 19 Spiele (Quotient 2,15), Gedern schaffte es in 16 Spielen (2,56). „Wir haben uns schon vor der Entscheidung des Verbandes damit abgefunden, auch in der kommenden Saison in der Kreisoberliga zu spielen“, kommentierte Thomas Lamperstorfer vom Spielausschuss des FC Teutonia Hausen die Entscheidung des Verbandstages. „Wir akzeptieren das, von uns wird es kein Lamentieren geben“, betont Lamperstorfer. „Das Team hat es so aufgenommen und wir werden jetzt gemeinsam den Blick nach vorne richten. “.

Ein Aufstieg durch ein Gnadengesuch oder gar eine Klage kommt für die Teutonia nicht in Frage. „Wir waren auch nicht in dieser WhatsApp-Gruppe der Tabellenzweiten, die sich ja deutlich für den Aufstieg aller Relegationsteilnehmer ausgesprochen hatten“, stellt Lampertorfer klar.

Die Situation an der Tabellenspitze der Kreisoberliga hätte für den Rest der Saison noch jede Menge Spannung parat gehabt. Der Rückstand auf Meister VfB Offenbach betrug nur zwei Punkte, und Teutonia hätte noch ein Heimspiel gegen die Offenbacher gehabt. „Natürlich hätten wir noch gerne um die Meisterschaft gespielt, aber es hätte ja auch Rang drei oder vier herauskommen können“, sagt Trainer Zivojin Juskic. „Es war klar, dass man es nicht jeden recht machen kann.“

Die Verantwortlichen lassen keine Zweifel, dass der Aufstieg in die Gruppenliga das Ziel für kommende Saison sein wird. Juskic, der im Oktober den Trainerposten bei der Teutonia übernahm, will „von Anfang an zeigen, dass wir um die Meisterschaft mitspielen werden.“

Dazu vermelden die Hausener die beiden ersten Neuzugänge. Mario Dejavovic kommt von JSK Rodgau „und wird unsere Defensive ebenso verstärken wie Dustin Seib“, freut sich Juskic über den neuen Spieler, der den Weg von Gruppenligist VfB Oberndorf an die Schwarzbachstraße gefunden hat. Außerdem wird der lange verletzte Duesguen Yüksel wieder zur Verfügung stehen. „Für mich ist das wie ein weiterer Neuzugang“, sagt Juskic. „Alle Spieler bleiben uns erhalten, ich bin sicher, dass wir eine starke Mannschaft haben werden, die vorne mitspielen wird.“

(Rolf-Joachim Rebell)

Quelle: op-online.de

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