14 Zeitstrafen, zweimal Rot und ein Ausschluss

Offenbach (jom) ‐ HSG Nieder-Roden II, SG Rot-Weiß Babenhausen und HSV Götzenhain setzten ihre Siegesserien in der Handball-Landesliga der Männer fort. Punktlos bleibt die TSG Bürgel, die auch das Aufsteigerduell beim TV Glattbach verlor.

SKG Bonsweiher – HSG Nieder-Roden II 24:28 (14:17)

Auch die SKG Bonsweiher war nicht in der Lage, die Nieder-Rodener Oberliga-Reserve aufzuhalten. Die Rodgauer brachten sich lediglich Mitte der zweiten Hälfte kurzzeitig selbst in die Bredouille durch individuelle Fehler, sicherten in den letzten zehn Minuten aber abgeklärt den fünften Sieg im fünften Spiel, wodurch sie die Tabellenführung behaupteten. „Mit dem Sieg sind wir natürlich zufrieden. Aber wir haben zu viele Gegentore bekommen. Das muss nächste Woche besser werden“, sagte HSG-Trainer Lars Jung.

Spielfilm: 1:3, 6:6, 9:9, 13:13, 14:17; 20:20, 21:24, 23:24, 23:27, 24:28

Zeitstrafen: 7:6 - 7m: 3/5 – 6/6

HSG Nieder-Roden II: Höschler, Simowsky; Bartoszewicz (6/6), Voltz (6), Meincke (4) Michael Engel (3), Paliocha (2), Seitel (2), Christoffel (1), Quadt (1), Paukstadt (1)

SG Rot-Weiß Babenhausen – HSG Stockstadt/Mainaschaff 34:30 (16:13)

Auch einen Tag nach dem hart erkämpften Derbysieg gegen den langjährigen Meisterschaftskonkurrenten sind die Emotionen bei SG-Trainer Ante Pralas noch nicht abgekühlt: „Das hatte nichts mehr mit Handball zu tun. Die Aktionen einiger Stockstädter grenzten an Körperverletzung.“

Handballerisch war Babenhausen überlegen, führte nach 20 Minuten 12:6 und zur Pause immer noch 16:13. Ab der 36. Minute mussten die Gäste nach einem Ausschluss von Timo Schandin (Faustschlag ins Gesicht eines Gegenspielers) bis Spielende in Unterzahl spielen. Die Überzahl aber wussten die Babenhausener nicht zu nutzen. Erst in den Schlussminuten zog die SG auf vier Tore davon. „Mit dem Sieg sind wir natürlich zufrieden. Die überharte Spielweise der Gäste aber war inakzeptabel.“ Zu beklagen ist auf jeden Fall ein Nasenbeinbruch bei Torwart Julian Sahm, der von einem Ball frontal ins Gesicht getroffen wurde. Ob noch weitere Spieler beim Spitzenspiel gegen die HSG Nieder-Roden II ausfallen werden, wird sich erst im Laufe der Woche zeigen.

Zeitstrafen: 3:11 - Rote Karten: Hollnack (SG RW Babenhausen, 40., Foulspiel), Lahme (HSG Stockstadt/Mainaschaff, Schiedsrichterbeleidigung) - Ausschluss: Schandin (HSG Stockstadt/Mainaschaff, 36., Faustschlag ins Gesicht) - 7m: 5/9 – 5/5

SG RW Babenhausen: Sahm, Kettler; Stumpp (7/1), Seipel, (6/1), Hollnack (6/3), Pullmann (5), Kütemeier (4), Hermann (4), Stoffel (1), Siebenschuh (1)

MSG Rüsselsheim/Bauschheim – HSV Götzenhain 21:24 (10:14)

Von Anfang an bestimmte der HSV das Spiel und führte ständig. Allein die Schwäche im Abschluss in der zweiten Halbzeit verhinderte einen höheren Sieg der Götzenhainer. „Auf unsere solide Abwehr konnte die MSG aus dem Rückraum nicht antworten. Wir waren einfach konzentrierter als unser Gegner“, sagte HSV-Trainer Hans Kunkel.

Spielfilm: 1:3, 4:6, 10:14; 11:16, 14:16, 15:17, 16:22, 21:23, 21:24

Zeitstrafen: 4:7 - 7m: 3/6 – 5/7

HSV: Buoali; Jaitner (5/1), Vogel (4/4), Öhlenschläger (4), Merk (4), Schmidts (3), Iserinc (2), Schulz (1), Stolle (1)

TV Glattbach – TSG Bürgel 27:26 (11:15)

Im ersten Spiel unter dem neuen Trainer Dirk Hoffmann hielt die TSG im Kellerduell beim Tabellenvorletzten nur bis zur 40. Minute mit. Dann setzte sich Glattbach vorentscheidend auf 26:22 ab. Nach Aufholjagd zum 26:27 scheiterten die Bürgeler mit einem letzten freien Wurf am Glattbacher Torwart. „Die Mannschaft hat momentan noch nicht die Kraft und Kondition, um 60 Minuten auf Landesliganiveau zu bestehen“, gab Hoffmann eine bemerkenswerte Stellungnahme ab.

Spielfilm: 2:2, 5:5, 8:8, 9:13, 11:15 – 13:17, 20:20, 26:22, 27:26

Zeitstrafen: 4:4 - 7m: 4/5 - 1/1

TSG Bürgel: Tiemann, Dins; Wolf (7), Käseberg (4), N. Lenort (3), S. Lenort (2/1), T. Nubert (2), Bagnara (2), Bekric (2), Denhard (2), Böttcher (1), Gathof (1)

SKG Roßdorf – HSG Hanau 28:33 (15:15)

„Heute hat alles gestimmt, Torhüter, Abwehr und Angriff. Das Team hat sich gut auf die starken Rückraumspieler der SKG eingestellt“, kommentierte HSG-Betreuer Stefan Petri den überraschend deutlichen Auswärtssieg. Nachdem die 30:31-Niederlage der HSG am 20. September in Griesheim wegen eines nicht spielberechtigten Griesheimers in einen Hanauer Sieg umgewandelt wurde, kletterte die HSG auf Rang vier.

Spielfilm: 3:3, 9:9, 12:12, 15:15; 15:20, 20:20, 20:23, 28:33

Zeitstrafen: 1:2 - 7m: 4/7 – 5/7

HSG Hanau: Springer, Heuser; Just (8/2), Schwab (6), Dietrich (5), Siegmund (4/2), Corell (4), Ruth (3), Kupferschmidt (2/1), Ostermann (1)

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