Spitzenreiter gewinnt beim BSC Offenbach 2:1

A-West: Zeppelinheim bleibt auf Aufstiegs-Kurs

Offenbach - Der Tabellenführer der Fußball-Kreisliga A Offenbach West hat auch die nächste schwere Hürde genommen. Die TuS Zeppelinheim setzte sich bei Verfolger BSC Offenbach mit 2:1 durch und verteidigte den Vorsprung von sieben Punkten.

Tabellenzweiter bleibt Squadra Azzurra Offenbach, die bei der Gemaa Tempelsee zu einem mühsamen 1:0-Erfolg kam. Am Tabellenende gibt es für den FC Ilirida so gut wie keine Hoffnung auf den Klassenerhalt mehr. Das Spiel zwischen dem SV Dreieichenhain und Al Amal Dietzenbach wurde abgesagt. „Die Dreieichenhainer haben sieben Atteste von kranken Spielern vorgelegt, so dass ich die Partie neu ansetzen werde“, sagte Klassenleiter Winfried Kaiser. Der 21. Spieltag wird heute Abend (19 Uhr) mit der Begegnung zwischen der SSG Langen und Fortuna Dreieich abgeschlossen.

BSC 1899 Offenbach - TuS Zeppelinheim 1:2 (0:1). Nach der schwachen Leistung im Derby gegen die Squadra zeigte sich der BSC gegen den Tabellenführer stark verbessert. „Wir hätten einen Punkt holen können“, trauerte Abteilungsleiter Thomas Elsässer einigen vergebenen Chancen nach. „Die Gäste waren zwar die spielerisch bessere Mannschaft, doch bei beiden Gegentoren haben wir mit individuellen Fehlern mitgeholfen.“ Nach dem 0:2 kamen die Gastgeber noch einmal heran. „Chancen zum Ausgleich hatten wir noch, doch er gelang uns nicht mehr.“

BSC 1899 Offenbach: Henne; Elsässer, Cevik, Keoseoglu, Stein, Ezzammouri, Mitiler, Al Jatari, Karampimperis, Jaatit, Ezzammouri (Terziqi, El Messaoudi, Samouri)

TuS Zeppelinheim: Brosig; Ziegler, Afellah, Kobilsek, Friedrich, Türk, Lazaar, Yürük, Aydin, Esposito, Fernandez (Rhioui)

Tore: 0:1 Esposito (45.+2), 0:2 Yürük (81.), 1:2 El Messaoudi (85.)

Gemaa Tempelsee - Squadra Azzurra Offenbach 0:1 (0:0). Auch der Tabellenzweite kam nur zu einem mühsamen Erfolg. „Die Gäste waren die spielerisch stärkere Elf“, sagte Gemaa-Abteilungsleiter Stefan Mehling. „Doch wir haben mit viel Einsatz gut dagegen gehalten. Hätten wir in der Schlussphase den Ausgleich erzielt, er wäre verdient gewesen.“

Gemaa Tempelsee: Waffender; Günther, Fernandez, Bantis, Kaitas, Shala, Öztürk, Karroua, Mahlo, Mancari, Winter (Luna Djurisic)

Squadra Azzurra: Bosa; Leggio, Kockiri, Guel, Danilo Leggiadro, Pouliquen, Mazza, Oduro, Dennis Leggiadro, Ruggert, Torrico (A. Savoca, G. Savoca, Moulahid)

Tor: 0:1 Kockiri (60.) - Bes. Vork.: Leggiadro (Squadra) schießt FE übers Tor (76.)

Spvgg. 03 Neu-Isenburg II - SG Rosenhöhe II 3:3 (2:0). Innerhalb von sieben Minuten verspielten die Gastgeber den sicher geglaubten Sieg, haderten zudem mit Schiedsrichter Heinz Deddner. „Ein Gegentreffer war Abseits, einen klaren Elfmeter hat er uns verweigert“, so Neu-Isenburgs Trainer Alfredo Sanchez. „Aber wir hätten das Spiel schon längst vor dem ersten Gegentreffer für uns entscheiden müssen, die Chancen dazu waren da.“

Spvgg. 03 Neu-Isenburg II: Mombauer; Geyer, Fürst, S. Buschmann, Sänger, J. Gulin, Kammholz, Finke, Konstantinidis, Tariq, Elaamari (Zec, Kanawezi, Ragozin

SG Rosenhöhe II: Kus; da Silva, Ahmed, Fattizzo, Durante, Park, Bayram, Coskun, Goldammer, Prevente, Korkosz (Brnic, Belkasmi, Yilmaz)

Tore: 1:0 Konstantinidis (20.), 2:0 Zec (33.), 2:1, 2:2, da Silva (60., 65.), 2:3 Coskun (67.), 3:3 Kammholz (77.)

FC Ilrida Offenbach - Türkgücü Dietzenbach 1:4 (1:1). Der FC Ilirida wehrte sich gegen den drohenden Abstieg. „Leider haben wir durch Liridon Tasholli und Bergator Dergutti vier klare Chancen nicht genutzt“, ärgerte sich FC-Sprecher Bekim Reshani. „Nach dem Platzverweis ging uns die Luft aus und wir haben noch zwei Treffer kassiert.“

FC Ilirida Offenbach: Chrodis; Shala, Ceku, Alija, Reshani, Florim Ismani, Ilijadi, Izairi, Baki, Tasholli, Bujamin (Derguti, Florian Ismani)

Türkgücü Dietzenbach: Yando; Metin Fakir, Ismail Yildiz, Atakan, Kuzkaya, Erhoruz, Delifer, Kolar, Topkiran, Tekin, Eyueboglu (Kozlu)

Tore: 0:1 Eyueboglu (30.), 1:1 Ilijadi (43.), 1:2 Kuzkaya (60.), 1:3 Eyueboglu (83./FE), 1:4 Delifer (90.) - Gelb-Rote Karte: Alija (81.) 

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rjr

Quelle: op-online.de

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