Trainer Marco Schwarzkopf glaubt an den Aufstieg

TSG Mainflingen dominiert Kreisliga A Offenbach

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TSG-Stürmer Bilal El Assraoui im Duell mit dem Hausener Alexander Mandel (links). El Assraoui kam vor der Saison aus Klein-Welzheim nach Mainflingen. Er traf bisher achtmal für den Tabellenführer der Kreisliga A Offenbach, Gruppe 2, der nur einmal verlor, am ersten Spieltag gegen Hausen.

Offenbach - Im Juli gewannen die Fußballer der TSG Mainflingen erstmals seit 44 Jahren den Mainpokal. Die Kreisliga A Offenbach, Gruppe 2, dominieren sie nach misslungenem Auftakt mit 44 Punkten aus 17 Spielen. Von Holger Appel

Marco Schwarzkopf.

Trainer Marco Schwarzkopf erklärt, weshalb die TSG im Sommer nach acht Jahren zurückkehren sollte in die Kreisoberliga.
Marco Schwarzkopf war der Sieg im Mainpokal so eine Art Initialzündung für Ihre Mannschaft?
Nein, aber er hat schon von Anfang an in dieser Saison für eine breite Brust bei uns gesorgt. In Mainflingen war dieser Triumph bei diesem Traditionsturnier im Ostkreis fast mehr wert als eine Meisterschaft.
Und dann hat ihr Team gleich das erste Punktspiel gegen den FC Teutonia Hausen mit 1:4 verloren.
Ja, trotzdem waren wir von unserem Potenzial überzeugt. Wir haben in den folgenden 16 Spielen nur noch acht Gegentore kassiert, haben die beste Abwehr der Liga und insgesamt elfmal zu null gespielt - da kann man als Trainer nicht viel meckern.

Wieso läuft es so gut in Mainflingen?

Wir haben vor der Saison einige personelle Wechsel vorgenommen - und zwar an den richtigen Stellen.

Das bedeutet?

Wir haben dank der neuen Spieler wie Alfredo Frumento, dem zurückgekehrten Dominik Bohl - er kam schon Ende der Rückrunde, hatte davor sechs Monate nicht gespielt - und unseren Angreifern Bilal El Assraoui und Joel Hagelauer einfach mehr Qualität in allen Bereichen. Wir schlagen pro Partie höchstens noch fünf lange Pässe, mehr nicht. Wir versuchen, alles mit fußballerischen Mitteln zu lösen, mit kurzen, schnellen Pässen. Wir haben ein ausgewogenes Team mit starker Defensive - und vorn läuft es mit 54 Treffern auch sehr gut.

Gibt es überhaupt etwas, das Ihnen missfällt?

Nur hin und wieder fehlt mir im Spiel nach vorn ein bisschen die Geschwindigkeit - aber das ist angesichts unserer Bilanz und unserer Platzierung Jammern auf hohem Niveau.

Die TSG kann jetzt nur ein Ziel haben, oder?

Richtig. Der Aufstieg in die Kreisoberliga ist das klare Ziel. Wir haben noch zwei Spiele weniger absolviert als unser erster Verfolger Teutonia Hausen, erwarten alle anderen Klubs mit Ambitionen zu Hause. Unsere Position ist ziemlich gut, zumal wir nicht schwächer werden.

Das heißt, Sie bekommen in der Winterpause sogar noch den einen oder anderen Zugang?

Nein, die Tabellenführung weckt zwar Begehrlichkeiten und sorgt für viele Anfragen, aber wir haben ein gutes Team und benötigen keine Zugänge. Dafür kommen in Lukas Quint, Simon Weskamp und Pascal Thomas drei lange verletzte Spieler zurück. Wir werden in der Breite also noch besser.

Bilder: Mainflingen gewinnt in Zellhausen

Wie lange gönnen Sie Ihren Jungs jetzt Pause?

Bis zum 15. Januar. Dann fangen wir mit dem Training an. In der Vorbereitung testen wir unter anderem gegen unsere Nachbarn TuS Klein-Welzheim und Germania Klein-Krotzenburg, spielen mindestens dreimal auf Kunstrasen. Damit wir zum Auftakt im Februar gegen Hainhausen wieder topfit sind. Wir werden alles tun, um aufzusteigen.

Quelle: op-online.de

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