Zwölf Clubs im Kampf gegen den Abstieg

Offenbach (dani) ‐ Am 26. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Süd geht es für zwölf der 18 Mannschaften noch um den Klassenerhalt. So auch für die TGM SV Jügesheim und die Spvgg. 03 Neu-Isenburg, die im Derby gegeneinander antreten.

FV Bad Vilbel - 1. FC Langen (Fr., 19.30 Uhr)

Die Langener haben sich mit dem 3:1-Erfolg gegen den FC Bensheim neues Selbstvertrauen im Abstiegskampf verschafft. Trainer Dragoslav Brkovic mahnt allerdings: „Wir dürfen jetzt nicht in eine übertriebene Euphorie verfallen, weil wir mal ein Spiel gewonnen haben. Die Fehler müssen trotzdem angesprochen werden. Wir wollen uns weiter steigern.“ Besonders spielerisch erwartet der Coach noch mehr von seinem Team. „Wir müssen besser den Ball halten und Sicherheit bekommen“, fordert Brkovic vor dem Duell mit dem Tabellenfünften aus Bad Vilbel. „Wir haben es selbst in der Hand und müssen jetzt eine Serie starten“, fordert der Trainer, der mit seiner Mannschaft bereits fünf Punkte Rückstand zu den Nichtabstiegsplätzen hat.

TGM SV Jügesheim - Spvgg. 03 Neu-Isenburg (So., 15 Uhr)

Das Nachholspiel gegen Oberursel haben die Jügesheimer zwar 2:0 gewonnen, doch Trainer Amir Mustafic war nicht zufrieden: „Wir haben in der ersten Halbzeit ganz schlecht gespielt und unseren Fußball zu kompliziert gemacht.“ Das müsse gegen Neu-Isenburg besser werden. „Wir wollen die drei Punkte“, kündigt Mustafic selbstbewusst an. Das sei „nicht leicht, aber machbar“. Durch den Erfolg unter der Woche haben die Rodgauer die Abstiegsplätze verlassen und stehen auf Rang zwölf. Von Erleichterung will Musfic aber nichts hören: „Ich bin mir sicher, dass wir mit dem Abstieg nichts zu tun haben werden, aber wir müssen den Blick einfach noch nach hinten richten.“

Dies machen sicher auch die Gäste aus Neu-Isenburg, die zwar auf dem achten Rang stehen, aber trotzdem nur zwei Punkte Vorsprung auf den Abstiegsrelegationsplatz haben. Gegen Jügesheim sieht Trainer Peter Hoffmann die Favoritenrolle aber beim Gegner: „Wir sind krasser Außenseiter und wären mit einem Punkt zufrieden. Dafür müssen wir läuferisch und kämpferisch dagegenhalten.“ Die Rodgauer seien eine athletische Mannschaft, die trotz der mäßigen Platzierung zu den „besseren Teams der Liga“ gehöre.

Sportfreunde Seligenstadt - SG Bruchköbel (So., 15 Uhr)

Im Spitzenspiel gegen RW Darmstadt kassierten die Sportfreunde eine 0:5-Klatsche und sind nun schon fünf Punkte zurück. Gegen Bruchköbel zählt im Heimspiel also nur ein Sieg. „Wir sind wieder in der Jägerposition und müssen dranbleiben“, weiß auch Seligenstadts Trainer Peter Löhr, der trotz der bitteren Pleite nicht vom normalen Trainingsalltag abwich. „Das hätte keinen Sinn gemacht. Es war ein normaler Ablauf“, erklärte Löhr. Der Tabellendritte ist gegen den Elften aus Bruchköbel klarer Favorit. Dennoch sieht Löhr einige Stolpersteine für das Heimspiel. Die Gäste seien in der Offensive gut besetzt und nach einem Trainerwechsel wieder erstarkt. „Sie haben uns auch noch nie so gelegen“, sagt Löhr.

Kickers Obertshausen - FC Alsbach (So., 15 Uhr)

Im Abstiegskampf müssen die Kickers punkten. Das weiß auch der Spielausschussvorsitzende Siggi Herth: „Es ist egal wie, der Ball muss nur irgendwie über die Linie gehen. Wir müssen einen Dreier einfahren.“ Obertshausen steht mit 29 Punkten auf dem 13. Platz und ist damit punktgleich mit dem SV Darmstadt 98 II, der momentan in die Abstiegsrelegation müsste. „Die Situation ist nach wie vor eng. Für uns kann es nur nach oben gehen, nicht nach unten“, sagt Herth. Die Mannschaft müsse gegen den Tabellensiebten aus Alsbach gut aus den Startlöchern kommen und danach die „Beine in die Hand nehmen“. Dann sei ein Dreier machbar.

FC Bensheim - Spvgg. 05 Oberrad (So., 15 Uhr)

Oberrad steht ordentlich auf dem fünften Rang. Nach hinten kann den Gästen nichts mehr passieren, bei einer starken Serie ist nach vorne aber durchaus noch etwas möglich. Dafür muss aber der FC Bensheim besiegt werden. „Wir wollen die drei Punkte, damit wir nächste Woche ein kleines Endspiel gegen Viktoria Griesheim haben“, sagt 05er-Trainer Jochen Kostiris. Dann könnten die Oberräder mit einem weiteren Sieg noch einmal Anschluss nach ganz vorne finden. Bis dahin ist es aber noch viel Arbeit. „Bensheim ist sehr heimstark.“ Kostiris sieht dennoch gute Chancen: „Wir sind läuferisch und körperlich gut drauf.“

Quelle: op-online.de

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